Dauer
16 Tage
Reiseziel
Tansania
Reisethema
Selbstfahrer
Reisecode
TZNA0316
Komfort
●●○○○
Kondition
●○○○○
  • Selbstfahrerreise
  • Flug inkl.

Begeben Sie sich mit uns auf eine Entdeckungsreise vom Indischen Ozean durch das südliche Hochland Tansanias zu den Savannen des Nordens. Wandern Sie im Bergregenwald, erleben Sie authentische, geschichtsträchtige Städte und Dörfer fern der Touristenströme, erkunden Sie die Geheimnisse der Isimila Schlucht und bestaunen im kleinen Dorf Kolo die Felsmalereien von Kondoa. Als Highlight übernachten Sie 2 Tage im Ruaha-Nationalpark und erleben unseren persönlichen Lieblings-Nationalpark hautnah!

Mehr über das Land „Tansania“ erfahren

Reiseverlauf

Tag 1: Abreise nach Tansania

Im Flugzeug über Afrika

Sie reisen klimafreundlich mit der Bahn oder optional mit einem Zubringerflug nach Frankfurt. Von hier geht es mit Ethiopian Airlines und einem kleinen Zwischenstopp in Addis Abeba zum Flughafen Daressalam.

Flug: Ethiopian Airlines

Tag 2: Ankunft in Daressalam

Am Strand von Bagamoyo

Nach einem herzlichen „Karibu“ (Kiswahili für: Willkommen) am Flughafen werden Sie nach Bagamoyo gefahren, wo Ihnen Ihr Mietwagen übergeben wird. Nach einer kleinen Einweisung bleibt am Nachmittag immer noch genug Zeit für einen Strandspaziergang. Bagamoyo ist eine der ältesten Siedlungen Tansanias und war einst die Hauptstadt der deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika. Einige historische Spuren haben die Zeit überstanden und laden zur Erkundung ein.

Optional können Sie hier in Bagamoyo auch noch einen Tag länger bleiben, um ein Fahrtraining im Saadani-Nationalpark zu absolvieren. Dabei lernen Sie unter Anleitung die beste Fahrweise in schwierigem Gelände und können dabei auf Safari in einem der außergewöhnlichsten Nationalparks Ostafrika gehen.

Tag 3: Bagamoyo – Morogoro

Uluguru Berge

Heute fahren Sie nach Morogoro. Um wertvolle Zeit zu sparen sollten Sie eine Abkürzung nehmen um den nervenraubenden Verkehr in Daressalam und Chalinze zu vermeiden. Am Mittag erreichen Sie ihr heutiges Ziel, die Mbuyuni Farm. Den Rest des Tages können Sie sich auf der weitläufigen Farm entspannen und viele der heimischen Vögel beobachten.

Übernachtung: Mbuyuni Farm Retreat (F/M/A)

Tag 4: Morogoro – Udzungwa Bergregenwald

Elefantenfamilie im Mikumi

Der Weg führt Sie heute durch den Mikumi Nationalpark, am Fuß der Udzungwa Berge. Optional können Sie hier den Tag verbringen, um auf Safarifahrt zu gehen. Allerdings sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass der Park schon um 16 Uhr verlassen werden sollte, um die Lodge rechtzeitig zu erreichen. Je früher Sie also heute aufbrechen, desto mehr Gelegenheit haben Sie, aufregende Tierbeobachtungen zu machen.

Übernachtung: Hondo Hondo - Udzungwa Forest Camp (F/M/A)

Tag 5: Udzungwa Bergregenwald

Abkühlung im Wasserfall

Am heutigen Tag empfehlen wir eine Wanderung zu den Sanje Falls im Udzungwa-Mountains-Nationalpark. Auf der Wanderung können Sie die einzigartige Naturwelt des Bergregenwaldes erkunden und den riesigen Wasserfall bestaunen. Alternativ können Sie Land und Leute in der Umgebung kennen lernen. Je nach Wochentag fährt hier die Tansania-Sambia Eisenbahn durch den Ort Mang’ula – ein Erlebnis bei dem der ganze Ort auf den Beinen ist!

Übernachtung: Hondo Hondo - Udzungwa Forest Camp (F/M/A)

Tag 6 & 7: Udzungwa – Mafinga

Auf der Kisolanza Farm

Heute geht es durch das grüne Baobab Valley und die Ruaha Schlucht in das südliche Hochland. Sie sollten früh am Morgen losfahren, um die LKW und Überlandbusse auf der Strecke zu vermeiden. Nach der Ankunft auf der Farm steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Sie können das große Farmgelände erkunden. Am Abend gibt es ein leckeres Abendessen in der alten zum Restaurant umgebauten Lehmhütte der Farm. Am nächsten Tag entspannen Sie sich von den Fahrten auf dem Highway oder können Mafinga, eine quirlige Kleinstadt, besichtigen.

Übernachtung: Kisolanza Farm (F/-/A)

Tag 8: Mafinga – Ipamba

In der Isimila Schlucht

Auf dem Weg nach Ipamba haben Sie die Chance bei der Isimila Stone Age Site Halt zu machen, eine der schönsten steinzeitlichen Fundstellen in Ostafrika. Außerdem können Sie Tosamaganga besuchen. In dieser kleinen Stadt hatten früher deutsche Kolonialmächte Artillerie stationiert, was dem Ort den Namen gab. Tosamaganga heißt „Steine werfen“ in der lokalen Sprache Kihehe. Zudem kann man auf dem Gelände der Secondary School eine deutsche Benediktinerkapelle besuchen. In Ipamba übernachten Sie in im Gästehaus einer italienischen NGO.

Übernachtung: CUAMM Doctors with Africa Guesthouse (F/-/A)

Tag 9 & 10: Ruaha Nationalpark

Großer Kudu im Ruaha

Nach einer etwa zweistündigen Pistenfahrt erreichen Sie das Gate des Ruaha-Nationalparks. Hier erledigen Sie die Parkformalitäten und befinden sich kurz darauf im größten Nationalpark Tansanias, der übrigens auch Früh morgens und am Nachmittag haben Sie optional die Möglichkeit an geführten Pirschfahrten teilzunehmen. In der Gegend gibt es viele Leoparden und andere Katzenarten, doch die Stars des Parks sind die unzähligen Elefanten. Große Herden der imposanten Dickhäuter versammeln sich regelmäßig am ganzjährig Wasser führenden Ruaha Fluss, welcher gleichzeitig die Lebensader des Parks darstellt.

Übernachtung: Kilimatonge Camp (F/M/A)

Tag 11: Ruaha – Iringa

Auf Stadtbesichtigung in Iringa

Eine zweistündige Fahrt führt Sie weiter nach Iringa. Dort können Sie am Nachmittag die interessante und sehr authentische Regionalhauptstadt auf eigene Faust erkunden: Wie wäre es mit einem Museumsbesuch oder der alten deutschen Markthalle? Sie übernachten im familiären Gästehaus einer beeindruckenden Behindertenkooperative, die außerdem ein angegliedertes Restaurant betreibt und Handwerkskunst von außergewöhnlicher Qualität herstellt.

Übernachtung: Neema Crafts Guesthouse (F/-/-)

Tag 12: Iringa – Dodoma

Straße nach Dodoma

An der Steilkante des Hochlandes entlang fahren Sie mit spektakulärer Aussicht in die tiefer gelegene Ebene von Dodoma. Sie sollten im Hinterkopf behalten, dass auf der etwa 4-stündigen Strecke keine Tankstelle ist. Dodoma ist, obwohl es die Hauptstadt Tansanias ist, eine immer noch recht kleine und verschlafene Stadt, die Sie am Nachmittag besichtigen können.

Übernachtung: Morena Hotel (F/-/-)

Tag 13: Dodoma - Karatu

Aussichtspunkt beim Lake-Manyara-Nationalpark

Heute fahren Sie auf der neu gebauten Straße gen Norden. Im Sommer 2017 waren nur 42 km nicht asphaltiert – auf dem Rest der Strecke kommt man zügig vorwärts. Unterwegs haben Sie zwischendurch die Möglichkeit im Dorf Kolo die Kondoa Rock Paintings, Wandmalereien aus der Steinzeit, zu besichtigen. Diese gehören mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Übernachtung: Karatu Simba Lodge (F/-/A)

Tag 14: Karatu – Arusha

Verkehrshindernis der anderen Art

Heute haben Sie die Möglichkeit einen Tagesausflug zum Ngorongoro-Krater, zum Lake-Manyara-Nationalpark oder in den Tarangire-Nationalpark zu unternehmen. Bei einer letzten entspannten Safari können Sie die Reise ausklingen lassen. Am Abend geht es dann nach Arusha, wo Sie ihr Fahrzeug wieder abgeben. Sie übernachten in der Outpost Lodge, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Grzimek.

Übernachtung: The Outpost Lodge (F/M/A)

Tag 15: Heimreise

Auf dem Weg zum Flughafen

Gegen Mittag werden Sie zum Flughafen Kilimandscharo gebracht, von wo aus der Flug nach Hause startet. Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und „Safari njema“!

Tag 16: Ankunft in Deutschland

Flugzeug der Ethiopian Airlines

Wohlbehalten landen Sie in Deutschland. Klimafreundlich mit der Bahn oder mit Zubringerflug geht es danach nach Hause. Wir hoffen, Ihnen hat diese Reise in Tansanias Süden gefallen und freuen uns darauf, Sie bald wieder auf einer Reise begrüßen zu dürfen.

Ende der Reise

Preise

2017

2 Personen3 Personen4 Personen
01.10. - 31.12.3.500,-3.300,-3.200,-

Optionen für Privatreisen

Fahrtraining Saadani-Nationalpark

Verlängerungstag mit Fahrtraining im Saadani-Nationalpark

Giraffen im Arusha-Nationalpark

Lassen Sie sich Tansanias Straßen und Pisten von einem Guide näherbringen: Verhalten bei Tieren in Polizeikontrollen und im Verkehr.

Bildnachweis

Titelbild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild / Bild: David Heidler | Bild: André-Pierre du Plessis / Quelle / CC BY 2.0 | Bild: Ethiopian Airlines