Das recht unbekannte und daher wenig besuchte Bergmassiv Mount Elgon wird zu den attraktivsten Berggbieten Ostafrikas gezählt. Alpinistische Kenntnisse sind für eine Gipfelbesteigung nicht notwendig, lediglich eine gute Vorbereitung und ausreichende Kondition sollten vorhanden sein.

Beeindruckende Berglandschaft

Der Mount-Elgon-Nationalpark begeistert mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften: Felsklippen, Höhlen, Wasserfälle, Schluchten, Hochebenen, Einsturzkrater, heiße Quellen und die Bergspitzen. Die Vegetation ist aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen äußerst vielfältig und landschaftlich geprägt von Bergregenwald, Sümpfen, Mooren und Grasland.

Aktivitäten im Mount-Elgon-Nationalpark

Neben einer Gipfelbesteigung lohnen Tageswanderungen im Schutzgebiet, bei denen Höhlen, steile Felsenklippen und kleinere Wasserfälle besucht werden können. Im Gebiet des Mount Elgon, aber außerhalb des Nationalparks gelegen, lohnt ein Besuch der Sipi-Wasserfälle – vier malerisch am Berghang gelegene Fälle, von denen der größte in 90 Metern Höhe über eine Felsklippe donnert.

Alle Reisen zum Mt. Elgon

  • Kulturreise nach Uganda – Ugandas unbekannter Norden

    15-tägige Natur- und Kulturreise mit Übernachtungen in Mittelklasselodges

    • Privatreise
    • Flug inkl.
    Frau am Webstuhl

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    Dauer
    15 Tage
    Reiseziel
    Uganda
    Reisethema
    Kultur
    Komfort
    ●●●○○
    Kondition
    ●●○○○
    Preis (ab): 3200

Mehr Informationen zum Mount-Elgon-Nationalpark

Der 1279 km² umfassende Mount-Elgon-Nationalpark liegt auf der Grenze zwischen Uganda und Kenia, wobei der ugandische Teil des Schutzgebietes 1992 gegründet wurde und 1110 km² beträgt und der kenianische, bereits 1968 geschaffene, eine Fläche von 169 km² umfasst. Er liegt auf 2336 m bis 4321 m Höhe über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt ist der namengebende erloschene Vulkan Mount Elgon mit seinem Wagagai-Gipfel (4321 m). Neben dem Wagagai kann auch der 4160 m hohe Jackson’s Summit bestiegen werden.

Der letzte Ausbruch des Vulkans ist ca. zehn Millionen Jahre her. Seitdem wurde seine Gestalt durch Erosionsprozesse stark verändert, sodass sich die heutige Form einer kesselförmigen Caldera mit fünf Gipfeln bildete und die klassische konische Vulkanform nur noch schwer auszumachen ist. Da die Basis des Vulkans mit ca. 50-80 km einen großen Durchmesser hat, wird angenommen, dass der Mount Elgon einst sogar höher als der Mount Kenia und der Kilimandscharo war und er der ausgedehnteste erloschene Vulkan überhaupt ist.

An den Hängen des Elgon-Berges findet sich eine große Vegetationsvielfalt, die von Bergregenwald bis hin zu offenen Mooren reicht. Die Vegetation variiert hierbei je nach Höhenlage. Die unteren 200-2300 m sind Kulturland, danach folgt eine Waldzone mit großen Bambusbeständen. Oberhalb von 3200-3400 m befindet sich die afro-alpine Zone, die bis zu den höchsten Gipfeln reicht und von Riesensenezien, Lobelien und kleineren Mooren geprägt ist.

Zu den im Schutzgebiet heimischen Säugetieren zählen Leoparden, Kaffernbüffel, Riesenwaldschweine sowie verschiedene Antilopenarten, unter anderem Buschböcke und Elanantilopen. Auch Primaten leben im Park, unter anderen Mantelaffen und Diadem-Meerkatzen. Der kleine Elefantenbestand ist scheu und dementsprechend selten zu entdecken. Mount Elgon bietet über 144 Vogelarten eine Heimat, darunter Bambusfrankolinen, Bronzehalstauben, Seidenturakos und den gefährdeten Lämmergeiern. Außerdem beheimatet das Schutzgebiet die Hälfte aller in Uganda gelisteten Schmetterlingsarten.

Das Klima ist mit einem mittleren Jahresniederschlag von über 1.270 mm feucht. Die Temperaturen fallen nachts bis auf den Gefrierpunkt, Schnee fällt jedoch nur selten. Der Mount-Elgon-Nationalpark kann das ganze Jahr über besucht werden, am empfehlenswertesten sind die etwas trockeneren Monate Juni bis August und Dezember bis März.

Ausgangspunkt für alle Aktivitäten am Berg ist die 250 km östlich von Kampala gelegene Kleinstadt Mbale.

Bildnachweis

Titelbild: Uganda Tourism Board