Dauer
13 Tage
Reiseziel
Elfenbeinküste
Reisethema
Kultur
Reisecode
CINA0113
Kultur
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Natur
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  • Gruppenreise

Die Elfenbeinküste ist eines der geheimnisvollsten und kulturell vielfältigsten Länder Afrikas. Erleben Sie mit uns den magischen Reichtum der Elfenbeinküste. Abseits vom Massentourismus hat das Land seine Authentizität und Herzlichkeit gewahrt. Lassen Sie sich anstecken von der Gastfreundschaft und Energie und lernen Sie ein Land kennen, das Ihre Sicht auf Afrika verändern wird.

Mehr über das Land „Elfenbeinküste“ erfahren

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft in Abidjan

Skyline von Abidjan

„Bienvenue“ - Bei Ihrer Ankunft am Flughafen von Abidjan werden Sie herzlich von uns begrüßt und in der Elfenbeinküste willkommen geheißen. Anschließend bringen wir Sie in Ihr Hotel. Dort können Sie sich den Rest des Tages von der Anreise erholen und sich auf das vor Ihnen liegende Abenteuer vorbereiten.

Übernachtung: Hotel Onomo Abidjan (-/-/-)

Tag 2: Königreiches des Waldes

Priesterinnen der Komian

Am heutigen Tag bekommen wir einen Einblick in die Anyi-Monarchie. Wir treffen einige Mitglieder des Adels sowie den Priester, der verantwortlich ist für den Fetisch, der den Thron beschützt. Nach Möglichkeit werden wir sogar den König selbst antreffen. Unser Besuch dort ermöglicht es uns mehr über die Geschichte der Region und über die Rolle von traditionellen Königen in der heutigen Zeit zu lernen. Später werden wir dann die Gemeinde der Komian besuchen. Die Akanvölker der Elfenbeinküste nutzen das Wort „Komian“, um von einer Trance zu sprechen, denn der traditionelle Tanz des Volkes versetzt die Tänzerinnen in eine Art Trance und ermöglicht ihnen so mit den Geistern im Jenseits zu kommunizieren.

Übernachtung: Hotel Royaume (F/M/A)

Tag 3: Eine Basilika in der Savanne

Basilika Notre Dame de la Paix

Wir fahren nach Yamoussoukro, die seit 1983 die Hauptstadt und zudem die Geburtsstadt des ersten Präsidenten der Elfenbeinküste, Felix Houphouët-Boigny, ist. In den 1980er Jahren erfuhr die Stadt einen wirtschaftlichen Boom in der Landwirtschaft. Ein „Kind“ dieses Booms ist die Basilika „Notre Dame de la Paix“, die mit einer Breite von 150 Metern eine der größten Kirchen der Welt ist. Ihre Architektur wurde vom Petersdom in Rom inspiriert und ist das beeindruckendste Gebäude der Stadt. Ebenso hat sie mit fast 7800 Quadratmetern die größte Fläche an Glasmalerei-Fenstern weltweit.

Übernachtung: Hotel Royal (F/M/A)

Tag 4: Das Erbe der Akan

Baulé Maske

Unsere Reise führt uns von Yamoussoukro nach Bouake. Dort treffen wir die Baulé, die von der Akanlinie abstammen. Dieses Volk hat viele kulturelle Traditionen an die ihrer Nachbarvölker angelehnt. Diese Integration hat zu einer reichhaltigen Kultur geführt, die unter anderem in der komplexen Handwerkskunst zu sehen ist. Die feinsten Statuen, Webstühle und Masken, die die Welt der Geister repräsentieren, können hier bestaunt werden. In der Daloa-Region statten wir dann noch den Zaouli-Tanzmasken einen Besuch hab, einem traditionellen Tanz der Guro. Die Ursprünge des Tanzes sind nicht vollständig geklärt und so kann jede Maske ihre eigene symbolische Geschichte haben. Zum Abschluss des Tages werden wir uns dann noch die Goli-Masken ansehen, die zur Unterhaltung oder auch an Beerdigungen von hochrangigen Personen aufgeführt werden. Während der Feier wird gesungen und getanzt und der ein oder andere Palmwein genossen.

Übernachtung: Hotel Mon Afrik (F/M/A)

Tag 5: In der Senufo-Savanne

Weberei der Senufo

Am Morgen geht es weiter Richtung Norden, wo sich die Landschaft langsam zur Savanne mit großen Baobab-Bäumen ändert. Kohorgo ist ein Muss für alle Reisende in den nördlichen Regionen der Elfenbeinküste. Die Geschichte des Ortes datiert bis ins 13. Jahrhundert zurück und ist heute die Hauptstadt des Volkes der Senufo. Die Senufo sind bekannt durch ihre vielfältigen Kunstwerke wie Skulpturen und Bilder. Sogar Pablo Picasso besuchte einst dieses Volk, um sich für seine Kunst inspirieren zu lassen. Ebenfalls bekannt sind die Senufo für ihre komplexen Initiationsriten, wie zum Beispiel dem Poro. Dieser Ritus dauert 21 Jahre und ist der Übergang von der Jugend hin zum Erwachsenenalter.

Übernachtung: Hotel Olympe (F/M/A)

Tag 6: Der Tanz des Panthers

Akrobatischer Panthertanz

In einem abgelegenen Ort im Norden werden wir Zeugen einer alten Technik des Eisenschmelzens – einem seltenen Beispiel traditioneller Metallurgie in Afrika. Das hier gewonnene Eisen stammt aus den lokalen Minen. Der „Lehmbalgofen“ wird mit Holzkohle- und Erzschichten beladen und befeuert. Erst am nächsten Morgen können wir das Endergebnis der Fusion sehen. Der Schmied ist endogam, was bedeutet, dass nur diejenigen, die in Schmiedefamilien geboren wurden, für die lange Ausbildung zum Handwerker berechtigt sind. Sie werden vom Volk gefürchtet, da man annimmt, dass die Schmiede obskure magische Kräfte besitzen und mit bösen Geistern in Kontakt sind, die sie befähigen Steine in Eisen umzuwandeln. Um dem spannenden Tag einen gebührenden Abschluss zu verleihen, werden wir die spektakulärsten Tanzmasken der Senufo ansehen – dem Boloy, auch bekannt als Tanz des Panthers. Dieser äußerst akrobatische Tanz wird in einem Dorf von den Initiierten durchgeführt.

Übernachtung: Hotel Olympe (F/M/A)

Tag 7: Schmiedekunst und Tanz

Akrobatischer Maskentanz

Heute Morgen gehen wir in das abgelegene Dorf zurück, um uns das Endergebnis der Eisenfusion anzusehen. Der versiegelte Boden des Ton-Ofens wird gebrochen, um das Eisen zu extrahieren. Anschließend erhitzt der Schmied mit Hilfe eines Balgs das Metallpulver, bis es in einem Tiegel schmilzt und gießt es in eine Form. Das Metall wird später noch einmal erhitzt und in die gewünschte Form gehämmert, die schließlich durch Polieren von Unebenheiten befreit wird. Am Ende haben wir den gesamten Prozess bis hin zur Fertigstellung des Objektes miterleben können. Im Anschluss verlassen wir die Hauptstraße und erkunden ein Dorf der Niofoin mit ihren aufwendig dekorierten Häusern und besuchen den Ngoro – den Tanz der Jungfrauen – bei den Senufo. Dieser Tanz ist Teil der Poro-Initiation, durch den die Mädchen zu wahren Senufo werden.

Übernachtung: Hotel Le Paysan (F/M/A)

Tag 8: Heilige Krieger

Fulani-Frauen

Wir beginnen den Tag mit einem Treffen mit den Fulani-Nomaden und ihren Zebu-Herden. In ihrem Dorf werden wir dazu eingeladen uns ihre Häuser anzusehen und mehr über ihr Leben und ihre Kultur zu erfahren. Zu erkennen sind die Fulani-Männer zumeist an ihrem hölzernen Wanderstock und ihrer stolzen Körperhaltung, während die Frauen vor allem durch bunte Kleidung und prachtvollen Schmuck herausstechen. Danach begeben wir uns in das Land der Malinké, Nachfahren des legendären Mali-Königreiches. Hier treffen wir auf die Dozo, Mitglieder einer besonderen Jäger-Kaste, denen besonderer Mut und mystische Kräfte nachgesagt werden. Sie haben heute den Status einer inoffiziellen Polizei, vermitteln in Streitfällen und gelten als große Heiler. Auf einer Wanderung mit den Dozo bekommen wir eine Einführung in die lokale Kräutermedizin.

Übernachtung: Hotel Les Frontières (F/M/A)

Tag 9: Akrobatische Masken

Waldgeist-Maske der Yakuba

Der heutige Tag ist einer Begegnung mit den Yakuba, auch Dan genannt, gewidmet. Ihre Dörfer sind oft auf Hügeln errichtet und zeichnen sich durch die charakteristischen strohgedeckten Rundhäuser aus. Einige der Häuser sind mit bunten Fresken geschmückt – eine Aufgabe die ausschließlich den Frauen vorbehalten ist. Inmitten duftender Kaffeeplantagen besuchen wir einen Weiher. Die darin lebenden Welse werden von den Einheimischen als Wächter der Ahnen verehrt. Wenn die Echos der Tam-Tam ertönen, ist es Zeit den Maskentanz der Yakuba zu bestaunen. Im Anschluss geht die Reise in südlicher Richtung weiter und wenn der Tonkpiberg in unser Sichtfeld gelangt, wissen wir, wir haben unseren nächsten Stopp Man erreicht. Am Fuße von 18 grünen Bergen errichtet, ist Man der Hauptort für die Bevölkerungsgruppen der We und Guéré.

Übernachtung: Hotel Les Cascades (F/M/A)

Tag 10: Lianenbrücken im Regenwald

Lianenbrücke

Der Regenwald im Westen der Elfenbeinküste ist berühmt für seine sagenumwobenen Lianenbrücken. Die Überquerung ist nicht schwierig, aber bestimmte Tabus müssen beachtet werden, wie beispielsweise, dass keine schwere Last über die Brücken getragen werden darf. Der Bau der Brücken ist bis heute ein gut gehütetes Geheimnis, aber man geht davon aus, dass sie innerhalb einer Nacht heimlich von initiierten Männern errichtet werden. In einem nahgelegenen Dorf werden wir dann von Maskentänzern empfangen. Im Glauben der Guéré gibt es einen Schöpfergott, der mit Menschen nur durch Masken kommuniziert. Durch den Tanz wird das soziale Gleichgewicht erhalten sowie Göttern und Ahnen Dankbarkeit entgegengebracht.

Übernachtung: Hotel Les Cascades

Tag: 11 Rituale im Wald

Tänzerin der Dan Guéré

Über Piste und hölzerne Brücken erreichen wir heute die isolierten Siedlungen der Dan Guéré, in die sich nur selten Reisende verirren. Hier bestaunen wir die „Jongleurs“. Dabei handelt es sich um einen höchst akrobatischen und spektakulären Maskentanz von jungen Mädchen mit weiß bemalten Gesichtern aus dem Dorf. Der Tanz ist eine jahrhundertealte Tradition, die sich mittlerweile vor dem Aussterben befindet. Nach diesem beeindruckenden Besuch bei den Dan Guéré werden Sie zum Flughafen gebracht, um einen Inlandsflug nach Abidjan zu nehmen.

Übernachtung: Hotel Onomo Abidjan (F/M/A)

Tag 12: Wolkenkratzer & Lagunen

Wolkenkratzer in Abidjan

Das Stadtbild von Abidjan ist geprägt von modernen Hochhäusern, da aufgrund der begrenzt verfügbaren Baufläche nach oben, statt in die Breite gebaut wird. Unsere Stadttour beginnt mit einer Fährenfahrt über die Lagune, um aus dieser Perspektive einen atemberaubenden Blick über die Skyline zu haben. Dann geht es zum lebhaften Markt im Stadtteil Treichville und ins eher ruhige und friedliche „Cocody“, wo der Premierminister und andere wichtige Persönlichkeiten residieren. Im Youpugon-Viertel treffen wir die Fanico, die ihre Kleidung im Fluss waschen und auf umliegenden Grashügeln trocknen. Zum Abschluss des Tages besuchen wir das Nationalmuseum mit einer beeindruckenden Kunstsammlung, bestehend aus Masken und Statuen verschiedener ivorischer Bevölkerungsgruppen.

Übernachtung: Hotel Etoile du Sud (F/M/A)

Tag 13: Kolonialer Flair in Grand Bassam

Strand von Grand Bassam

Grand Bassam wurde auf einer Sandbank zwischen Lagune und Ozean errichtet und war die ehemalige Kolonialhauptstadt. Durch die von Palmen gesäumten Straßen, bunten Bougainvillea-Bäumen und alten Kolonialgebäuden strahlt die kleine Stadt einen magischen Charme aus.
Sollten Sie keine Strandverlängerung wünschen, geht es nach einer kleinen Stadtrundfahrt am Nachmittag zurück zum Flughafen. Hier verabschieden wir uns und wünschen Ihnen eine gute Heimreise.

Tageszimmer bis 18 Uhr

Ende der Reise (F/M/-)

Preise

2021

SprachePreisEZZStatusAnmerkung
03.11. – 15.11.Englisch4.048,–555,–Verfügbar Reise anfragen
29.12. – 10.01.Englisch4.048,–550,–Verfügbar Reise anfragen

2022

SprachePreisEZZStatusAnmerkung
02.02. – 14.02.Englisch4.048,–550,–Verfügbar Reise anfragen
23.03. – 04.04.Englisch4.048,–550,–Verfügbar Reise anfragen
03.08. – 15.08.Englisch4.048,–550,–Verfügbar Reise anfragen
02.11. – 14.11.Englisch4.048,–550,–Verfügbar Reise anfragen

Mindestteilnehmerzahl 2 Personen, maximal 12 Personen. Bei sechs oder mehr Reiseteilnehmern Preisnachlass i.H.v. 928,- pro Person. Alle Preise verstehen sich in Euro pro Person.

Dieser Reisepreis setzt sich wie folgt zusammen:

  • 77 %
    Lokale Wertschöpfung
  • 2 %
    Nachhaltigkeit
  • 20 %
    Akwaba Afrika
  • 1 %
    Sonstige Kosten

Lokale Wertschöpfung

Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises, der lokalen Partnern (Reiseleiter, Unterkünfte, etc.) und Communities direkt zu Gute kommt.

Nachhaltigkeit

Hier werden Aufwendungen zusammengefasst die sowohl den Naturschutz als auch sozialen Einrichtungen und Projekte betreffen. Dazu zählen unter anderem die CO2-Kompensationen, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.

Akwaba Afrika

Unter dem Punkt Akwaba Afrika ist der Rohertrag verzeichnet aus dem Löhne, Werbekosten, Büromiete und -bedarf, Steuern, Versicherungen, Weiterbildungen und weitere Dinge bezahlt werden, die in unseren hochwertigen Service und Beratung einfließen.

Sonstige Kosten

Sonstige Kosten enthalten alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Reise, die sich nicht in die anderen Punkte einbringen lassen. Zum Beispiel Dienstleistungen von Anbietern aus Drittstaaten, Buchungsabwicklungskosten, Reiseunterlagen und Versand.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Bildnachweis

Titelbild: Paolo Mazzanti / Bild: Gabriele Almasio / Bild: Hans Foerst / Bild: Gabriele Almasio / Bild: Paolo Mazzanti / Bild: Phil Kidd / Bild: Phil Kidd / Bild: Paolo Mazzanti / / Bild: Phil Kidd / Bild: Hans Foerst / Bild: Alberto Nicheli / Bild: Paolo Mazzanti  / Bild: Maarten van der Bent / Quelle / CC BY-SA / Bild: Erik Cleves Kristensen / Quelle / CC BY 2.0

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