Wer an eine Urlaubsreise nach Afrika denkt wird mit Wahrscheinlichkeit nicht gleich an den Sudan denken. Dahinter präsentiert sich das drittgrößte Land Afrikas aber unerwarteterweise als unglaublich vielseitiges, geschichtsträchtiges und überaus gastfreundliches Land. Wussten Sie zum Beispiel, dass es im Sudan mehr Pyramiden als in Ägypten gibt? Diese sind zwar nicht ganz so groß wie die in Ägypten, bestechen aber mit Ihrer ganz eigenen Schönheit und einem unverkennbaren Stil.

Der Sudan wird auch das „Land der schwarzen Pharaonen“ genannt, da es kulturell und religiös nicht nur viele Gemeinsamkeiten mit seinen Nachbarn im Norden hatte, sondern selbst über einen Zeitraum das mächtige Ägypten beherrschen konnte. Der Lauf der Geschichte war für den Sudan schon immer von dramatischen Wechseln und seiner Schlüsselposition zwischen der arabischen und der afrikanischen Welt bestimmt. Entlang des fruchtbaren Nilufers entstanden mehrere Hochkulturen deren Zeugnisse wir noch heute auf einer Reise durch die Jahrtausende entdecken können. Seien es die faszinierenden Pyramiden von Meroe und Karima, die Kirchenruinen des christlichen Königreiches Makuria in der verlassenen Hauptstadt Alt-Dunqula oder die Hafenstadt Suakin, die auch Venedig des Roten Meeres genannt wird.

Wer die Ruhe der Wüste liebt kann sich sogar zwischen zwei ganz verschiedenen entscheiden. Die nubische Wüste welche vom Nil bis zum roten Meer reicht ist eher Flach und steinig, während die westlich vom Nil gelegene libysche Wüste von mächtigen Sanddünen und kleinen Oasenstädten geprägt ist. Das rote Meer selbst ist bei Tauchern schon lange kein Geheimtipp mehr. Wer aber die überfüllten Tauchreviere Ägyptens meiden und trotzdem grandiose Unterwasserwelten kennenlernen will, ist hier genau richtig. Zu guter Letzt sind es aber auch die Menschen des Sudans, die in Ihrer Gastfreundschaft unübertroffen sind und wie ein krasses Gegenstück zur lebensarmen Wüste wirken.

Der Sudan ist vielleicht kein Reiseziel für jedermann, wer aber einmal hier war wird begeistert sein.

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Alle Reisen mit dem Reiseziel Sudan

Reisebausteine im Sudan

Akwaba hat uns unterwegs bestens rund um die Uhr unterstützt!   Mehr lesen »

Isabelle, Pascale, Lillyann, Katrina, Markus, Christof, Laurin & Jonathan
Tansania / 2018

Die Tour war sowohl im Voraus als auch vor Ort bestens organisiert, so dass wir in (nur) fünf Tagen ganz entspannt einen tollen Eindruck von Benin bekommen konnten!   Mehr lesen »

Verena, Andreas & Joshua
Benin / 2018

Das Laikipia Plateau mit seinen erstaunlichen Landschaften und seinen unzähligen Nashörnern ist mein i-Tüpfelchen. Ich bin froh, dass ich das alles gesehen habe und mit so vielen freundlichen Kenianern eine schöne Zeit hatte. Die Reise war ganz wunderbar organisiert.   Mehr lesen »

Marita
Kenia / 2019

Sambia kann ich nur empfehlen. Die Night Drives im Kafue National Park waren aufregend. Die Kanu-Fahrten auf dem Sambesi entspannend und wunderschön. Der Hubschrauber-Flug über die Victoria Falls und durch die Schluchten überwältigend. Ein tolles Paket. Danke an David und das Akwaba-Team.   Mehr lesen »

Marita
Sambia / 2017

Unsere Safari in Tansania hat sämtliche unserer Erwartungen übertroffen! Die Beratung im Vorhinein war kompetent und offen und unsere zahlreichen Fragen wurden schnell und ausführlich beantwortet. Wenn wir noch einmal nach Afrika reisen, dann auf jeden Fall wieder mit Akwaba!   Mehr lesen »

Anja & Felix
Tansania / 2018

Das Rwenzori-Gebirge ist meiner Ansicht nach das wohl mit schönste und mystischste Gebirge, das es gibt und wer keine echte Abneigung gegen Berge hegt, MUSS sich das ansehen!   Mehr lesen »

Stephanie
Stephanie
Uganda / 2021

Das Hotel Blue Oyster war einfach traumhaft, allein deswegen hat sich die Reise schon gelohnt.   Mehr lesen »

Mareike & Gilles
Mareike & Gilles
Tansania / 2019

Für uns als alte "Afrika-Hasen" war die Reise perfekt und so wie wir es uns vorgestellt haben. Auch herzlichen Dank nochmals für die viele Korrespondenz und Geduld mit Änderungen, Fragen etc. unsererseits. Bitte macht weiter so und unsere nächste Afrikareise planen wir wieder gemeinsam mit AKWABA-Afrika!   Mehr lesen »

Stephanie & Dirk

Es war ein wunderschöner Urlaub mit vielen tollen Erfahrungen :) Tansania ist ein super Land für Selbstfahrer! Schon bei der Planung hat Akwaba alle unsere Wünsche erfüllt und berücksichtigt. Wir hatten daher genau die Reise, wie wir sie uns vorgestellt haben.   Mehr lesen »

Laura & Tobias / Tansania / 2019
Laura & Tobias
Tansania / 2019

Meine Frau und ich haben gerade eine wunderbare und unvergessliche 15-tägige Selbstfahrer Uganda Reise hinter uns.   Mehr lesen »

Michael & Almuth
Uganda / 2020

Wie wäre es mit einer Reise in ein Nachbarland?

  • Mönch zeigt antike Bibel in Bergkloster bei Lalibela

    Äthiopien

    Äthiopien – Wiege der Menschheit. Hier nahm vor ca. 3 Millionen Jahren alles seinen Lauf. Hier wurde vor fast 3000 Jahren eines …

Unterkünfte im Sudan

  • Eingang

    Nubian Rest House

    Das Nubian Resthouse befindet sich in der kleinen Stadt Karima im Norden Sudans. Manche der großen und stilvoll …

    Komfort
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  • Außenansicht des Meroe Camps

    Meroe Camp

    Das Meroe Camp ist ein Zeltcamp von der aus man auf das Pyramidenfeld von Meroe blicken kann. Die Zelte sind einfach …

    Komfort
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Allgemein

Das drittgrößte afrikanische Land ist auch bekannt unter der Bezeichnung „das Land der schwarzen Pharaonen“. Dies geht auf das Reich der Nubischen Könige oder das Reich Kusch, zurück. Das Reich umfasste den nördlichen Teil des Sudans und den südlichen Ägyptens. Daher gibt es im Sudan mehr Pyramiden als in Ägypten. Das Reich der Nubier war ursprünglich sogar mächtiger als das Reich der ägyptischen Pharaonen. Durch seine Größe ist der Sudan ein sehr vielfältiges Land, dies zeigt sich nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Geographie des Landes.

Geografie

Der Sudan grenzt im Norden an Ägypten, im Osten an das Rote Meer, Eritrea und Äthiopien, im Süden an den Südsudan, im Südwesten und Westen an die Zentralafrikanische Republik, Tschad und Libyen. Die 1.886.068 km² Fläche des Landes erstreckt sich zwischen dem 22 und 38 ° östlicher Länge und dem 3 und 23 ° nördlicher Breite. Geografisch gehört der Sudan zu Nordafrika, sowie auch zu Ost- und Zentralafrika. Eines der interessantesten Naturschauspiele passiert in Khartum, wo sich der weiße Nil und der blaue Nil miteinander vereinen sich. Der Nil wird im Norden, an der Grenze zu Ägypten zum Nubiasee (auf ägyptischer Seite zum Nassarsee) gestaut. Der südliche Teil des Sudans gehört noch zu der Sahelzone, wohingegen der nördliche Teil schon von der Sahara dominiert wird. Der Nil zieht dabei die Grenze zwischen der libyschen Wüste auf der westlichen Seite und der östlichen Nubischen Wüste. Im Nordosten hat der Sudan einen Rund 850 km langen Küstenabschnitt zum Roten Meer hin. Der höchste Berg ist der Vulkan Marra, mit einer Höhe von 3.042 m, im Westen des Landes.

Klima

Das Klima im Sudan zieht sich von der ariden Sahara im Norden zu den semiariden Savannengebieten im Süden. Dies bedeutet, dass es im Norden heiß und trocken ist während es im Süden zwischen Regen- und Trockenzeiten schwank. Während der Sommermonaten sind dort Temperaturen bis zu 50 °C möglich. Im Winter wird es etwas kühler, wobei die Trockenheit bleibt. Am roten Meer herrscht ganzjährig eine mäßige bis starke Luftfeuchtigkeit, bei gleichzeitig hohen Temperaturen. Hier ist die Hauptregenzeit im Juli und August. Zwischen Oktober und März sinken die Temperaturen und es ist angenehm kühl. Im zentralen Gebiet des Sudan ist es in den Monaten von April bis Juni tagsüber feuchtheiß, während es in der Nacht etwas abkühlt. Ab Juli gibt es zahlreiche Regenfälle, Ende Oktober nehmen diese ab und es wird wieder trocken und kühler mit bis zu 25 ° C. Im Süden ist es zwischen November bis Februar angenehmen warm und trocken, zwischen März und Oktober fällt Regen.

Gesellschaft und Politik

Seit der südliche Teil des Sudans 2011 zum unabhängigen Staat Südsudan geworden ist, ist der Sudan nicht mehr das größte Land auf dem afrikanischen Kontinent. Trotzdem hat der Sudan zirka 39,16 Millionen Einwohner, davon leben ungefähr 8 Millionen in der Drei-Städte-Agglomeration, welche aus der Hauptstadt Khartum, Omdurman und Khartum-Nord besteht. Die geläufigste Sprache im Sudan ist arabisch, Englisch wird teilweise als Handelssprache verwendet. Zusätzlich dazu werden hamitische, nilotische und sudanesische Dialekte gesprochen. Der Sudan ist muslimisch geprägt und die meisten Sudanesen gehören den Sunniten an, zudem ist der Islam inzwischen die Staatsreligion des Landes. 25 Prozent der Bevölkerung sind Anhänger von Naturreligionen. Seit 1989 wird die islamische Republik von einer Militärregierung verwaltet. Der Präsident ist Omar Hassan Ahmad al-Bashier.

Infrastruktur

Die meisten Straßen im Sudan sind nicht befestigt und nur während der Trockenzeit befahrbar. In Khartum und Omdurman gibt es auch asphaltierte Straßen. Das Stromnetz ist veraltet und es ist mit Stromausfällen zu rechnen. Obwohl es im Land große Energiereserven gibt, sind viele Gebiete noch nicht an die Stromversorgung angeschlossen. Da der Sudan bisher abhängig von seinen Erdöl-Ressourcen war, und die Regierung dies ändern möchte, wurde 2009 der Merowe-Staudamm etwa 400 km nördlich von Khartum gebaut. Der Damm liefert einen Teil des Stroms für dir Hauptstadt und die Hafenstadt Port Sudan. Der Mobilfunk ist weit im Land verbreitet, im Gegensatz zum Internet. Dies ist meistens nur in Internetcafés in größeren Städten zu finden.

Sicherheit

Durch die aktuelle politische Lage im Sudan gibt es gegebenenfalls Störungen der öffentlichen Ordnungen. An der Grenze zu Äthiopien im Dinder Nationalpark kam es in der Vergangenheit zu Auseinandersetzung zwischen extremistischen Gruppen und der sudanesischen Regierung. Es wird auch vor Reisen in den Süden des Landes, insbesondere die Region Südkordofan, abgeraten. Aufgrund der anhaltenden militärischen und politischer Spannung ist dieses Gebiet nicht für Reisende geeignet. Insgesamt herrscht im Sudan eine erhöhte Terrorismusgefahr, daher bieten wir Reisen in den Sudan nur unter Vorbehalt und unter vorheriger Prüfung der aktuellen Sicherheitslage an.

Bildnachweis

Titelbild: Francesca Ercoli

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