Dauer
10 Tage
Reiseziel
Zentralafrikanische Republik
Reisethema
Safari & Natur
Reisecode
ZANA0110
Natur
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Abenteuer
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  • Privatreise

Tief im Herzen des Kongobeckens, dort wo sich die Grenzen der Zentralafrikanischen Republik, Kameruns und der Republik Kongo treffen, liegt eines der letzten großen Wildnisgebiete unseres Planeten. Die Regenwälder von Dzanga-Sangha gehören zum zweitgrößten zusammenhängenden Tropenwald der Erde nach dem Amazonas und bilden einen Rückzugsraum für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Hier leben Waldelefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen, Bongos, Riesenwaldschweine und mehr als 400 Vogelarten. Doch Dzanga-Sangha ist weit mehr als ein Safariziel. Es ist eine faszinierende Begegnung mit einer Welt aus uralten Bäumen, gewundenen Flüssen und den Traditionen der Ba’Aka, deren Leben seit Generationen eng mit dem Regenwald verbunden ist. Diese Reise führt Sie zu den bekanntesten Naturwundern des Schutzgebietes und vermittelt zugleich einen tiefen Einblick in eines der ursprünglichsten Ökosysteme Afrikas.

Tag 1: Aufbruch in das Herz des Kongobeckens

Nach Ihrer Anreise erreichen Sie das abgelegene Schutzgebiet Dzanga-Sangha. Bereits die Fahrt zur Lodge vermittelt einen Eindruck von der gewaltigen Dimension des Regenwaldes. Riesige Mahagonibäume und dichte Vegetation säumen die Wege, während der Sangha-Fluss gemächlich durch die grüne Landschaft fließt.

Die komfortable Sangha Lodge liegt direkt am Flussufer und bietet einen idealen Ausgangspunkt für die kommenden Entdeckungen. Zum Sonnenuntergang unternehmen Sie eine erste Bootsfahrt. Das goldene Licht spiegelt sich auf der Wasseroberfläche, Eisvögel huschen zwischen den Ästen hindurch und mit etwas Glück zeigen sich die ersten Affen am Ufer.

Übernachtung: Sangha Lodge (-/-/A)

Tag 2: Die Waldelefanten der Dzanga Bai

Noch vor Sonnenaufgang fahren Sie zur berühmten Dzanga Bai, einer riesigen natürlichen Waldlichtung mitten im Regenwald. Solche Lichtungen werden im Kongobecken als „Bais“ bezeichnet und spielen für viele Tierarten eine wichtige ökologische Rolle. Mineralienreiche Böden und Wasserstellen ziehen zahlreiche Tiere an, die im nährstoffarmen Regenwald seltene Mineralstoffe aufnehmen.

Von der Beobachtungsplattform aus eröffnet sich ein einzigartiges Schauspiel. Oft versammeln sich über hundert Waldelefanten gleichzeitig in der Lichtung. Sie sind kleiner und dunkler gefärbt als ihre Verwandten der Savanne und bewegen sich ansonsten meist verborgen durch den dichten Wald. Neben Elefanten lassen sich regelmäßig Pinselohrschweine, Riesenwaldschweine, Bongoantilopen, Sitatungas und zahlreiche Vogelarten beobachten.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag 3: Begegnung mit den Flachlandgorillas

Heute erwartet Sie einer der großen Höhepunkte der Reise. Gemeinsam mit Rangern des Nationalparks und erfahrenen Fährtenlesern der Ba’Aka brechen Sie nach Bai Hokou auf, um eine habituierte Gorillagruppe zu besuchen. Seit fast 30 arbeitet der WWF mit den Gorillas des Dzanga Sangha Nationalpak und so finden wie hier einen der wenigen Orte an denen habituierte Flachlandgorillas geischtet werden können. Dabei ist die Besucherzahl noch strenger reglemenitiert als beim Berggorilla-Trekking in Ostafrika. Um den Tieren einen möglichst stressfreien Kontakt zu ermöglichen dürfen nur drei Personen sich den Gorillas gleichzeitig nähern.

Die Wanderung führt durch Primärwald, über schmale Pfade und vorbei an uralten Baumriesen. Das eigentliche Erlebnis beginnt in dem Moment, in dem plötzlich ein Rascheln im Dickicht hörbar wird und eine Gorillafamilie auftaucht. Die friedlichen Menschenaffen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, gehört zweifellos zu den bewegendsten Wildtierbegegnungen Afrikas.

Westliche Flachlandgorillas unterscheiden sich von ihren Verwandten in den Bergregionen Ostafrikas nicht nur äußerlich. Aufgrund Ihres leichteren Körperbaus sind Sie wesentlich häufiger in den Bäumenanzutreffen, wo Sie auch bevorzugt Ihre Schlafnester errichten. Auch ernähren Sie sich vermehrt von Früchten während Berggorillas in erster Linie Blattwerk vertilgen. Da die fruchtragende Bäume weiter verteilt sind führen Flachlandgorillas einen wesentlich mobilerenen Lebenstil. Verborgen in den Regenwäldern Zentralafrikas sind Sie zwar insgesamt zahlreicher aber durchaus schwerer zu entdecken.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag 4

Tag 4: Mit den Ba’Aka durch den Regenwald

Heute lernen Sie die Kultur der Ba’Aka kennen. Die Ba’Aka gelten als die indigenen Einwohner des Kongobecken. Seit Jahrtausenden leben sie in enger Verbindung mit dem Wald und verfügen über ein außergewöhnliches Wissen über Tiere, Pflanzen und Heilkräuter. Ihre Sprache gehört zur sogenanten Ubangi-Sprachfamilie, deren Entstehung bis heute weitgehend ungeklärt ist.

Gemeinsam mit traditionellen Netzjägern der Ba’Aka erkunden Sie den Regenwald. Auch wenn mittlerweile immer mehr Ba’Aka sich landwirtschaftlich pflegen die Menschen ihren traditionellen Lebensstil als Jäger und Sammler. Unterwegs erfahren Sie, wie Honig gesammelt wird, welche Pflanzen medizinisch genutzt werden und wie sich im dichten Wald orientiert wird. Traditionelle Gesänge, die zum immateriellen Kulturerbe Zentralafrikas gehören, vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in die spirituelle Beziehung der Ba’Aka zu ihrem Lebensraum. Diese Begegnung ermöglicht einen respektvollen Blick auf eine Kultur, deren Wissen heute auch für moderne Naturschutzprojekte von großer Bedeutung. Da es sich bei der Wanderung um einen echten für die Ba’ka zum Leben wichtigen Jagstreifzug handelt, kann es sein das bei der Wanderung Tiere getötet werden.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag 5: Wasserfälle und Urwaldriesen

Per Boot folgen Sie dem Verlauf des Sangha-Flusses tiefer in den Regenwald. Anschließend wandern Sie durch beeindruckenden Primärwald zu versteckten Wasserfällen.Der Weg führt durch eine faszinierende Pflanzenwelt. Viele Bäume erreichen Höhen von über 40 Metern und bilden mehrere Vegetationsschichten übereinander. Das Kronendach filtert das Sonnenlicht und schafft eine nahezu mystische Atmosphäre am Waldboden. Von felsigen Aussichtspunkten eröffnet sich ein Blick über das scheinbar endlose Blättermeer des Kongobeckens. Hier wird deutlich, warum diese Region als eine der wichtigsten Kohlenstoffspeicher der Erde gilt und eine zentrale Rolle für das globale Klima spielt.

Am Abend besteht die Möglichkeit zu einer Nachtwanderung. Nach Einbruch der Dunkelheit erwacht der Regenwald zu neuem Leben. Baumfrösche rufen, Insektenkonzerte erfüllen die Luft und mit etwas Glück lassen sich Galagos oder andere nachtaktive Waldbewohner wie Pottos, Palmzibetkatzen oder mit viel Glück auch Schuppentiere entdecken.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag 6: Spurensuche im Regenwald

Heute erkunden Sie weitere Bereiche des Schutzgebietes. Asugerüstet mit einem leckeren Picknick-Lunch besuchen Sie verschiedene Waldlichtungen welche regelmäßig Elefanten, Büffel und zahlreiche andere Tiere anziehen. Ein besonderer Programmpunkt ist die Begegnung mit einer habituierten Gruppe Olivmangaben. Diese lebhaften Affen gehören gemeinsam mit den Stummelaffen und andere Meerkatzenartigen zu den charakteristischen Bewohnern der Wälder Zentralafrikas. Die über 150 (!) Indiviuen zählende Gruppe wird seit vielen Jahren wissenschaftlich beobachtet und ermöglicht außergewöhnlich gute Tierbeobachtungen.Während der Wanderungen eröffnen sich immer wieder neue Einblicke in die komplexen Ökosysteme des Regenwaldes und die enorme Artenvielfalt dieser Region.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag 7: Ein freier Tag voller Möglichkeiten

Der heutige Tag bietet Gelegenheit für individuelle Entdeckungen. Entspannen Sie auf der Terrasse der Lodge, unternehmen eine Kayak-Tour auf dem Sangha-und beobachten Sie das Leben am Fluss oder nehmen Sie an zusätzlichen optionalen Aktivitäten teil. Viele Gäste nutzen die Möglichkeit zu einem weiteren Gorilla-Tracking oder besuchen erneut die Dzanga Bai, da sich dort täglich neue Tierbeobachtungen ergeben. Auf der Beobachtungsplattform kann sogar genächtigt werden. Alternativ laden die umliegenden Waldpfade zu weiteren Erkundungen ein.

Übernachtung: Sangha Lodge (F/M/A)

Tag: Abschied aus dem Garten Eden

Heute heisst es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flugfeld und der Charterflug zurück nach Bangui. Noch einmal schweift der Blick über die unendlichen Wälder des Kongobeckens, bevor diese außergewöhnliche Reise endet. Zurück bleiben Erinnerungen an eine der ursprünglichsten und unvergleichlichen Wildnisregionen Afrikas, an Gorillas im Regenwald, Waldelefanten in der Dzanga Bai und an die faszinierende Kultur der Ba’Aka.

Ende der Reise (F/-/-)

Preise

2027

pro PersonEZ-Zuschlag
01.01.-31.12.9390,-890,-

Dieser Reisepreis setzt sich wie folgt zusammen:

  • 77 %
    Lokale Wertschöpfung
  • 5 %
    Nachhaltigkeit
  • 20 %
    Akwaba Afrika

Lokale Wertschöpfung

Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises, der lokalen Partnern (Reiseleiter, Unterkünfte, etc.) und Communities direkt zu Gute kommt.

Nachhaltigkeit

Hier werden Aufwendungen zusammengefasst die sowohl den Naturschutz als auch sozialen Einrichtungen und Projekte betreffen. Dazu zählen unter anderem die Minderung der CO₂-Emissionen über atmosfair, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.

Akwaba Afrika

Unter dem Punkt Akwaba Afrika ist der Rohertrag verzeichnet aus dem Löhne, Werbekosten, Büromiete und -bedarf, Steuern, Versicherungen, Weiterbildungen und weitere Dinge bezahlt werden, die in unseren hochwertigen Service und Beratung einfließen.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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