
Im Zentrum der Magie
11-tägige Kulturreise durch Togo & Benin – Begegnungen mit Geschichte und Tradition
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11-tägige Kulturreise durch Togo & Benin – Begegnungen mit Geschichte und Tradition
Zwischen Atlantikküste und Atakora-Gebirge entdecken wir die kulturelle Vielfalt und spirituelle Tiefe Westafrikas. Wir begegnen dem Bassar- und Taneka-Volk, erkunden Lehmburgen der Tamberma, fahren durch das Stelzendorf Ganvié und erleben Voodoo-Zeremonien, die tief im Alltag verwurzelt sind. Tropischer Regenwald, lebendige Märkte, historische Königspaläste und kunstvolle Maskentänze machen diese Reise zu einer intensiven Erfahrung zwischen Geschichte, Natur und Gegenwart.

„Miawoe zɔ“ – Willkommen in Togo. Nach Ihrer Ankunft in der Hauptstadt Togos werden Sie am Flughafen empfangen und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Je nach Tageszeit bleibt Zeit für erste Eindrücke von Lomé – einer Stadt voller Kontraste zwischen kolonialer Architektur, lebendigen Märkten und dem Atlantik.
Übernachtung: Nomads Gästehaus (-/-/-)

Wir tauchen ein in die kulturelle Vielfalt der togoischen Hauptstadt. Auf dem berühmten Fetischmarkt entdecken wir traditionelle Heilmittel und spirituelle Objekte – ein faszinierender Einblick in die Welt des Voodoo. Anschließend erfahren wir mehr über die Geschichte der „Nana Benz“, einflussreicher Händlerinnen, die das wirtschaftliche Leben Togos geprägt haben. Am Nachmittag haben wir die Wahl: Entweder nehmen wir an einem Kochkurs mit einem lokalen Chef teil oder genießen den Abend bei Live-Musik in afrikanischer Atmosphäre.
Übernachtung: Nomads Gästehaus (F/M/A)

Wir verlassen die Küste und fahren ins grüne Herz Togos. In der Region Kpalimé erwarten uns üppige Wälder, sanfte Hügel und ein angenehmes Klima. Wir besuchen das Dorf Kouma Konda, das für seine handgefertigten Batiken und seine botanische Vielfalt bekannt ist. Später erkunden wir die Stadt Kpalimé mit ihrer kolonialen Architektur und lebendigen Kunstszene.
Übernachtung: Hôtel Amédzépé (F/M/A)

Wir fahren weiter ins Landesinnere und passieren die Stadt Atakpamé, bevor wir Sokodé erreichen – eine der kulturell reichsten Regionen Togos. Am Abend erleben wir eine eindrucksvolle Feuertanz-Zeremonie, bei der lokale Initiierte in tranceartigen Bewegungen durch die Flammen schreiten. Dieses Ritual bietet einen intensiven Einblick in die spirituellen Traditionen der Region und zählt zu den eindrucksvollsten Momenten der Reise.
Übernachtung: Hotel Lamirel (F/M/A)

Wir setzen unsere Reise in Richtung Norden fort und erreichen Kara, eine Stadt am südlichen Rande der Kabiyé-Berge. In der Umgebung besuchen wir ein Dorf des Bassar-Volkes, das für seine Schmiedekunst und seine traditionellen Rituale bekannt ist. Bei einem Treffen mit dem Dorfchef erhalten wir spannende Einblicke in die lokale Kultur und die sozialen Strukturen dieser Gemeinschaft. Die „Soukala“ genannten Siedlungen bestehen aus mehreren Lehmhütten die mit einer Mauer verbunden sind und werden meist im Familienverbund gegründet.In den Dörfern auf den Berggipfeln arbeiten die Frauen als Töpferinnen mit einer uralten Technik ohne Töpferscheibe, während die Männer als Schmiede das Eisen mit schweren Steinen anstatt mit Hammer und Amboss bearbeiten. Eine Technik die noch aus der frühen Eisenzeit stammt.
Übernachtung: Hotel Kara (F/M/A)

Die Tamberma haben sich aus Gründen der Selbstverteidigung jahrhundertelang im Herzen des Atakora-Gebirges in Sicherheit gebracht, einem so schwer zugänglichen Gebiet, dass sie vor jedem Angriff, insbesondere vor Sklavenhändlern fliehen konnten. Anthropologen zufolge sind sie eng mit den Dogon in Mali verwandt, mit denen sie die Treue zu ihrer traditionellen Religion teilen. Ihr starker traditioneller Glaube wird durch die großen, phallusförmigen Schreine an den Hauseingängen bezeugt. Diese befestigten Behausungen, die mittelalterlichen Burgen ähneln, zählen zu den schönsten Beispielen alter afrikanischer Architektur. Ihr Stil beeindruckte Le Corbusier so sehr, dass er von „skulpturaler Architektur“ sprach. Tatsächlich werden die Häuser von Hand, Schicht für Schicht, errichtet, indem runde Lehmkugeln hinzugefügt und entsprechend dem Grundriss des Hauses geformt werden. Eine Art sinnliche Geste, die Kraft, Sorgfalt und Schönheit vereint. Mit der Erlaubnis der Bewohner betreten wir ihre Häuser, um ihre Lebensweise besser zu verstehen. Anschließend fahren wir wieder zurück nach Kara
Übernachtung: Hotel Kara (F/M/A)

Unsere heutige Route führt uns zu alten Taneka-Dörfern, die sich auf dem gleichnamigen Berg („Taneka“)befinden. Die Dörfer bestehen aus Rundhäusern mit Kegeldach, das oben von einem Terrakottatopf geschützt wird. Im oberen Teil des Dorfes leben die jungen Initianden und die Fetischpriester, die sich nur mit einem Ziegenfell bedecken und stets eine lange Pfeife bei sich tragen. Diese Volksgruppe lebt seit Jahrhunderten an dieser Stätte. Tatsächlich scheint es, als ob die ersten Bewohner (kabyenischer Herkunft) im 9. Jahrhundert auf den Berg zogen. Seitdem haben sich andere Bevölkerungsgruppen angeschlossen und so eine Art Schmelztiegel gebildet. Obwohl jede Gruppe ihre eigenen Kulte und Initiationsriten bewahrt hat, haben sie gemeinsame religiöse und politische Institutionen geschaffen.
Übernachtung: Hotel Jeco (F/M/A)

Wir beginnen den Tag mit einem Spaziergang durch Dassa-Zoumé, wo wir mehr über die lokale Kultur und die Bedeutung der Egun-Masken erfahren. Diese symbolisieren die Verbindung zu den Ahnen und sind ein wichtiger Bestandteil ritueller Zeremonien. Anschließend fahren wir weiter nach Abomey, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Dahomey. Dort besuchen wir das historische Königspalast-Museum, das eindrucksvoll die Geschichte und Machtstrukturen der Fon-Könige dokumentiert. Am Abend erleben wir eine traditionelle Gelede-Tanzaufführung – ein farbenfrohes Ritual, das soziale Themen mit Maskentanz und Musik verbindet.
Übernachtung: Hotel Sun City (F/M/A)

Wir verlassen Abomey und fahren zur berühmten Stelzensiedlung Ganvié im Nokoué-See. Mit einem Boot gleiten wir durch die Kanäle dieses einzigartigen Dorfes, das vollständig auf Stelzen erbaut ist und seit Jahrhunderten vom Fischfang lebt. Anschließend setzen wir unsere Reise fort nach Ouidah, einer Stadt mit bewegender Geschichte. Dort besuchen wir die Zinsou-Stiftung, die moderne afrikanische Kunst präsentiert und einen spannenden Kontrast zur historischen Umgebung bietet.
Übernachtung: Hotel Casa del Papa (F/M/A)

Wir widmen den Tag der bewegenden Geschichte und spirituellen Tiefe Ouidahs. Wir besuchen den Python-Tempel, ein Ort lebendiger Voodoo-Praxis, und das Museum im ehemaligen portugiesischen Fort, das die koloniale Vergangenheit der Region dokumentiert. Anschließend folgen wir der „Route des Esclaves“ bis zum „Tor ohne Wiederkehr“ – ein Mahnmal für die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels. Diese Stationen verbinden Spiritualität, Erinnerung und kulturelle Identität auf eindrucksvolle Weise.
Übernachtung: Hotel Casa del Papa (F/M/A)

Zum Abschluss unserer Reise nehmen wir an einer Voodoo-Zeremonie in einem Dorf bei Ouidah teil. Wir erleben, wie diese spirituelle Praxis das kulturelle Leben in Benin bis heute prägt und tief mit der Gemeinschaft verwurzelt ist. Anschließend fahren wir zurück nach Lomé. Je nach Abflugzeit bleibt noch Zeit für letzte Einkäufe oder einen Spaziergang am Strand, bevor wir uns von Westafrika verabschieden. Am Abend werden Sie dann rechtzeitig von uns zum Flughafen gebracht und wir wünschen Ihnen eine angenehme Heimreise!
(F/M/-)
Ende der Reise
| Saison | 2 Personen | 3 Personen | 4 Personen | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.-31.12. | 4.730,- | 3990,- | 3390,- | 410,- |
| Sprache | Preis | EZZ | Status | Anmerkung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 26.03. – 05.04. | Englisch | 2.853,– | 569,– | Verfügbar | Reise anfragen | |
| 03.09. – 13.09. | Englisch | 2.853,– | 569,– | Verfügbar | Reise anfragen | |
| 03.12. – 13.12. | Englisch | 2.853,– | 569,– | Verfügbar | Reise anfragen |
Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises, der lokalen Partnern (Reiseleiter, Unterkünfte, etc.) und Communities direkt zu Gute kommt.
Hier werden Aufwendungen zusammengefasst die sowohl den Naturschutz als auch sozialen Einrichtungen und Projekte betreffen. Dazu zählen unter anderem die CO2-Kompensationen, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.
Unter dem Punkt Akwaba Afrika ist der Rohertrag verzeichnet aus dem Löhne, Werbekosten, Büromiete und -bedarf, Steuern, Versicherungen, Weiterbildungen und weitere Dinge bezahlt werden, die in unseren hochwertigen Service und Beratung einfließen.
Sonstige Kosten enthalten alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Reise, die sich nicht in die anderen Punkte einbringen lassen. Zum Beispiel Dienstleistungen von Anbietern aus Drittstaaten, Buchungsabwicklungskosten, Reiseunterlagen und Versand.
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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Titelbild: Transafrica - Susan Carlslund / Bild: Carlo Natali / Bild: Transafrica / Bild: Carlo Natali / Bild: Transafrica / Bild: Transafrica / Bild: Transafrica | Bild: Transafrica / Bild: Transafrica / Bild: Transafrica / Bild: Susan Carlslund | Bild: Transafrica / Bild: Hannes Forst / Bild: Transafrica