Dauer
13 Tage
Reiseziele
Benin, Togo, Ghana
Reisethema
Kultur
Reisecode
GHCU0813
Komfort
●●

Von den interessanten Dörfern der Taneka und Tamberma über das Königreich der Ashanti führt unsere Reise an die Goldküste zu den Spuren der kolonialen Vergangenheit Westafrikas. Erleben Sie die kulturelle Vielfalt Westafrikas, das noch immer von uralten Geistwesen regiert wird und lassen Sie sich in die Traditionen des spektakulären Voodoo- Festivals mitnehmen.

Erfahren Sie mehr über die Länder: Benin, Togo oder Ghana

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft in Lomé

Hafen von Lomé

„Miawoe zɔ“ – Willkommen in Togo. Sie werden von uns am Flughafen begrüßt und zu Ihrer Unterkunft in Lomé gefahren. Den Rest des Tages können Sie sich von der Anreise erholen und auf Ihre bevorstehende Reise vorbereiten.

Übernachtung: Hotel Sarakawa

Tag 2: Die Magie des Voodoo

Voodoo Tanz

Wir besichtigen die geschichtsträchtige Stadt Lomé mit ihren alten Kolonialbauten und den pulsierenden Handelszentren. Sie war als einzige Stadt unter deutscher, britischer und französischer Kolonialherrschaft. Die Lage Lomés direkt an der Landesgrenze macht die Stadt zu einem Kreuzungspunkt für Menschen, Kulturen und Handel. Unsere Tour führt uns über den zentralen Markt zu den berühmten ‘Nana Benz’, die den lokalen Tuchhandel kontrollieren. Auf dem Fetischmarkt begegnet uns ein vielseitiges Sortiment an Liebestränken und magischen Zubereitungen. Später treten wir ein in die Welt des Voodoo, eine in Westafrika weit verbreitete synkretistische Religion. Wir treffen einen traditionellen Heiler, der seine Patienten mit einer Mischung aus Voodoo -Ritualen und Kräutern heilt und dessen Behandlungen fast alle körperlichen und geistigen Krankheiten kurieren können.

Übernachtung: Hotel Casa del Papa

Tag 3: Ouidah’s Sklavenstraße & Voodoo-Festival

Ende der Sklavenstraße in Ouidah

Heute verlassen wir Lomé und reisen weiter nach Ouidah, einer Stadt die von afro-brasilianischer Architektur geprägt ist. Wir besuchen dort den Python-Tempel und das Museum des portugiesischen Forts, wo wir den furchtbaren Auswüchsen des transatlantischen Sklavenhandels gedenken. Zum Ende des Stadtrundgangs begehen wir die ehemalige ‘Sklavenstraße’ bis zum ‘Tor ohne Rückkehr’, von wo die Sklaven das afrikanische Festland endgültig verließen und nach Amerika in die neue Welt gebracht wurden. Jedes Jahr am 10. Januar, einem nationalen Feiertag, findet auch das faszinierende Voodoo-Festival statt. In Ouidah werden zahlreiche Zeremonien abgehalten, um die Religion und den Kult zu ehren. Dafür kommen unzählige Fetisch-Priester und traditionelle Volksoberhäupter in die Stadt. Gemäß dem Festprogramm besuchen wir die besten Plätze, um dem spektakulären Fest beizuwohnen.

Übernachtung: Hotel Casa del Papa

Tag 4: Auf Stelzen

Leben im Stelzendorf Ganvié

Nach dem Frühstück geht unsere Reise weiter zu unserem nächsten Stopp in Benin. Per Motorboot überqueren wir den Nokwe-See und erreichen mit Ganvié das größte Stelzendorf Afrikas. Die rund 25.000 Einwohner, die der Tofinou-Ethnie angehören, gehen hier überwiegend der Fischerei nach. In kleinen Kanus manövrieren sich die Menschen durch das Dorf, um Waren auszuliefern oder die Kinder zur Schule zu bringen. Nach unserem Besuch in Ganvié erreichen wir nun die Stadt Abomey, wo wir im Königspalast historische Throne, Kultaltäre, Statuen, Kostüme und Waffen des Dahomey-Königreiches bestaunen. Das Königreich, welches auf dem Sklavenhandel basierte, bestand ca. 260 Jahre lang an der Küste Benins, ehe es 1894 von französischen Truppen erobert wurde. Die königliche Armee hatte auch eine weibliche Einheit, die für ihre Kühnheit und aggressiven Kampfgeist gefürchtet war. In der Mitte des Hofes steht ein Tempel, der aus Ton und Goldstaub errichtet wurde und Zeugnis der blutrünstigen Vergangenheit des Königreiches ist.

Übernachtung: Hotel Jeco

Tag 5: Die Wünsche am Fetisch

Fetischpriester der Taneka

An diesem intensiven Tag halten wir zunächst am Dankoli-Fetisch, einem einzigartigen Schrein animistischer Kulte. Tausende kurze Stöckchen, die in den Fetisch gesteckt wurden, zeugen von den vielen Pilgern, die hier ihre Wünsche an die Botinnen der Götter richten und nach Erfüllung ihrer Wünsche ein Opfer bringen. Am Nachmittag entdecken wir dann die Rundhäuser der Taneka, mit ihren konischen Dächern, die durch einen Terrakotta-Topf geschützt sind. Die Taneka waren im 9. Jahrhundert die ersten Menschen, die die Gegend auf dem Tanekaberg besiedelt haben. Andere Völker haben sich seitdem angeschlossen, aber jede Gruppe hat ihre eigenen Riten und Traditionen beibehalten. Der obere Teil des Dorfes wird von den jungen Initiierten bewohnt, die sich in einem jahrelangen Übergangsprozess vom Jungen zum Mann befinden.

Übernachtung: Hotel Tata Somba

Tag 6: Das Land der Somba & Tamberma

Haus der Somba

Wir betreten heute das Land der Somba & Tamberma. Dabei handelt es sich um ein und das selbe Volk, welches sowohl in Benin als auch in Togo lebt. Die Somba und Tamberma wohnen in kleinen Lehmburgen, die ein perfektes Beispiel traditionell afrikanischer Architektur darstellen. Der stark animistische Glaube zeigt sich in den phallischen Schreinen am Eingang der Häuser. Mit der Erlaubnis der Ältesten dürfen wir sogar die Häuser betreten, um den Lebensstil der Menschen besser kennenzulernen. Das dunkle Erdgeschoss der Häuser repräsentiert den Tod und ist der Ort der Ahnen, während der erste Stock mit seinem offenen Dach, das Leben repräsentiert.

Übernachtung: Hotel Defale

Tag 7: Tanz des Feuers

Feuertanz

Heute überqueren wir noch einmal die Grenze und begeben uns zurück nach Togo. Auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp durchqueren wir ansprechende Hügellandschaften. Die Kabye leben in den so genannten „Soukala“; Wohneinheiten bestehend aus mehreren Lehmhäusern, die durch eine Mauer verbunden sind. Bei den Kabye stellen Frauen traditionelle Tontöpfe und die Männer mit schweren Steinen ihr Werkzeug her. Während unseres Besuches haben Sie die Möglichkeit diese Prozesse hautnah mitzuerleben. Abends wohnen wir dann in einem Dorf der Tem den spektakulären Feuertänzen bei. Unter dem Schlag der Trommeln führen die Menschen brennende Kohlen über ihren Körper, ohne ein Anzeichen von Schmerz zu zeigen. An dieses einmalige Ereignis werden Sie sich sicher noch lange zurückerinnern.

Übernachtung: Hotel Nouvel Central

Tag 8: In den Tiefen des Regenwaldes

Regenwald bei Kpalimé

Die Reise geht weiter gen Süden. Bei einem Zwischenhalt in Atakpame bewundern wir die Webkunst zur Herstellung der bunten ‘Kente’-Stoffe. Früher durften diese nur von Königen getragen werden und nur die geschicktesten Weber durften im Dienst der Könige diese Stoffe herstellen. Unser eigentliches Ziel sind jedoch die tropischen Wälder um Kpalimé. Bei einer eindrucksvollen Wanderung unter dem Profil tropischer Bäume und den Echos der Tiere sehen wir endemische Schmetterlinge und bunte Insekten. Zusammen mit einem lokalen Entomologen werden wir auf der Wanderung viele spannende Informationen über diese Tiere erhalten.

Übernachtung: Hotel Jess

Tag 9: Perlen über Perlen

Perlenschmuck der Krobo

Heute passieren wir die Grenze zu unserem dritten Gastland – Ghana. Die Krobo in Ghana sind bekannt für ihre Glasperlen, die sie bei Zeremonien und auch aus ästhetischen Gründen tragen. Bei einer traditionellen Handwerksgemeinschaft vollziehen wir den Herstellungsprozess nach und staunen über die einzigartigen Schmuckstücke. Aus Altglas gewonnenes Pulver wird akribisch weiterverarbeitet, in handgemachte Tonformen gefüllt, dekoriert und schließlich in Form wunderschöner, bunter und vielfältig gemusterter Perlen aufgereiht.

Übernachtung: New Capital View

Tag 10: Im Reich der Ashanti

Traditionelle Ashanti Beerdigung

Kumasi ist die historische und spirituelle Hauptstadt des alten Ashanti-Reichs. Die Ashanti waren einst eine der mächtigsten Nationen Afrikas, bis die Briten die Goldküste zu ihrer Kolonie machten. Auf einem der größten Märkte Afrikas haben wir die Möglichkeit verschiedene Ashanti-Kunstwerke zu ersteigern. Das Programm beinhaltet ebenfalls einen Besuch im Ashanti-Kulturzentrum, mit einer reichen Sammlung an Artefakten in einem nachgebildeten Ashanti-Haus. Im Laufe des Tages wohnen wir einer traditionellen Ashanti-Beerdigung bei, die den Charakter einer bunten und fröhlichen Feier besitzt und auf der jeder herzlich Willkommen ist. Es wird getrommelt und getanzt und mithilfe der Zeremonie der Verstorbene ins Ahnenreich geleitet.

Übernachtung: Miklin Hotel

Tag 11: Das Leben in Kumasi

Markt in Kumasi

Am Morgen setzen wir unsere Erkundungstour durch das noch schläfrige Kumasi, der Hauptstadt des ehemaligen Ashanti-Königreichs, fort. Wir besuchen das Royal Palace Museum mit einer beeindruckenden Kollektion aus Kronjuwelen, die damals am königlichen Hof getragen wurden. Am Nachmittag fahren wir dann in Richtung Küste, um den Rest des Tages am Strand entspannt ausklingen lassen.

Übernachtung: Anomabo Beach Resort

Tag 12: Elmina - Von Sklaven und Gold

Die Burg Elmina

Wir fahren an die Küste zur Burg Elmina , dem ältesten europäischen Gebäude Afrikas. Das ehemalige Lagerhaus und UNESCO-Weltkulturerbe war Handelszentrum für Elfenbein, Gold und Sklaven. Der niederländische Friedhof aus dem Jahr 1806 ist ebenso sehenswert wie das angrenzende Fischerdorf mit seinen vielen, bunten Pirogen. In der Altstadt besichtigen wir die Posuban – alte Schreine der Asafo, an denen die Krieger ihre Opfer für erfolgreiche Schlachten niederlegten. Die schmalen Gassen der Altstadt mit ihrer lebhaften Atmosphäre, versetzen uns zurück in eine Zeit als Elmina noch eine belebte Kolonialstadt war.
Am Abend fahren wir dann nach Accra, der Hauptstadt Ghanas.

Übernachtung: La Villa Boutique

Tag 13: Heimreise ab Accra

Löwensarg in Accra

An unserem letzten Tag erkunden wir die Altstadt von James Town und enden mit dem Besuch einer faszinierenden Werkstatt, die sich auf den Bau von fantasievollen Särgen spezialisiert hat, die weltweit gesammelt und ausgestellt werden. Am Abend bringen wir sie dann rechtzeitig zum Flughafen. Wir verabschieden uns von Ihnen und wünschen Ihnen ‘Bon Voyage’ – eine gute Reise.

Ende der Reise

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Bildnachweis

Titelbild: Phil Kidd / Bild: Carlo Natali / Bild: Transafrica / Bild: Carlo Natali / Bild: Carlo Natali / Bild: Carlo Natali / Bild: Carlo Natali / Bild: Transafrica /  BildJeff Attaway / Quelle / CC BY 2.0 / Bild: Hannes Forst / Bild: Susan Carlslund / Bild: Transafrica / Bild: Carlo Natali / Bild: Emilio Labrador / Quelle / CC BY 2.0 

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