Der Senegal besitzt als Reiseland bereits eine lange Tradition, Massentourismus sucht man hier dennoch vergebens. Dafür findet man an jeder Ecke mächtige Baobabs, den Nationalbaum Senegals.

Das westlichste Land des afrikanischen Kontinents verfügt über ein wunderbar ausgewogene und vielfältige Mischung an natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten und eignet sich auch wunderbar für einen erholsamen Badeurlaub. Vor allem die herausragende Gastfreundschaft („Teranga“), welche Fremden entgegengebracht wird, macht das Reisen im Senegal zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Kulturell interessant sind vor allem das spirituelle Herz des Senegals Touba und St. Louis, die alte französische Kolonialhauptstadt, deren historischer Charme auch heute noch Reisende begeistert. Ein echtes Highlight ist auch die wunderschöne Inselgruppe von Joal Fadiouth. Am mächtigen Senegalfluss gelegen bieten mehrere wunderschöne Nationalparks tolle Naturerlebnisse, besonders Vogelliebhaber werden vom Artenreichtum der Region begeistert sein.

Im Delta des Sine-Saloum kann man mit dem Boot auf eine Safari der besonderen Art gehen, während der berühmte Lac Rose nicht nur wichtig für die lokale Salzproduktion ist, sondern auch mit seiner surrealen Farbgebung fasziniert.

Bei Strandliebhabern ist vor allem die Petite Côte beliebt. An der senegalesischen Riviera finden sich traumhafte Strände und eine gute touristische Infrastruktur, die keine Wünsche offen lassen. Aber auch Wassersportler kommen auf ihre Kosten. Die Almadies Halbinsel bei Dakar bietet einige der besten Surfspots in Afrika.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der unzähligen Möglichkeiten die Senegal seinen Besuchern offenbart. Wer einmal im Senegal auf Reisen war, kommt immer wieder gerne zurück ins Land.

Mehr Informationen über Senegal

Alle Reisen mit dem Reiseziel Senegal

9 Reisen

Eine Woche Senegal hat mir einen großartigen Einblick in die Kultur dieses westafrikanischen Landes geboten. Absolutes Highlight war der Tanz- und Trommelworkshop in Saly, wo individuell auf mein Niveau eingegangen wurde und traditionelle westafrikanische Rhytmen und Tänze didaktisch großartig vermittelt wurden. Außerdem war Unterbringung in Lompoul und Palmarin traumhaft. Alle organisierten Ausflüge vom Dromedarritt und der Geländewagenfahrt in der Wüste, über die Fährfahrt zur Ile de Gorée in Dakar, der Bootstour in der Lagune im Delta Saloum sowie der Fahrt auf dem Pferdekarren über Wiesen und Felder, bis hin zu den Ausflügen auf den Markt in Saly und dem christlich-muslimischen Friedhof in Joal Fadiouth waren allesamt sehr interessant, aufregend und mit vielen schönen Eindrücken verbunden. Akwaba ist sehr individuell auf meine Wünsche eingegangen und hat mir ein wunderbares Abenteuer ermöglicht.   Mehr lesen »

Antje
Antje
Senegal / 2019

Es war eine schöne und sehr emotionale Reise. Wir hatten viel Spaß, haben Dinge gesehen, die wir als reine Touristen nicht erlebt hätten, wie den Besuch in der “Autowerkstatt des Vertrauens”, den Schulbesuch bei Papa Mody, das Teetrinken bei seinen Freunden auf der Straße und den Besuch bei seiner Schwester in Dakar.   Mehr lesen »

Conny & Ralf
Conny & Ralf
Senegal / 2019

Die Reise war eine Mischung von Westafrikanischer Kultur und Wüstenerfahrung. Ich habe beide genossen, aber bin eher ein Liebhaber der kulturellen Seite: deswegen meine Highlights Senegal (Saint Louis, Lac Rose, Fischerküste), die Besuche bei den ’Masken’ und ethnischen Gruppen in Guinea-Bissau und Gambia. Und schöne Wüstenlandschaften darf man auch nicht vergessen! Das tolle an dieser Reise ist einfach die Vielfalt der Erfahrungen.   Mehr lesen »

Die Tour war sowohl im Voraus als auch vor Ort bestens organisiert, so dass wir in (nur) fünf Tagen ganz entspannt einen tollen Eindruck von Benin bekommen konnten! Wir waren unterwegs mit Samuel, unserem super engagierten und netten Fahrer, der über jedes Detail Bescheid wusste und Spaß daran hatte, uns jeden Winkel zu zeigen.   Mehr lesen »

Verena, Andreas & Joshua
Benin / 2018

Das Selous Game Reserve hat uns sehr gefallen! Die erste Tiersafari erlebten wir bereits auf dem Transfer vom Flugplatz zum Camp. Die Tierbeobachtungen waren nach relativ kurzen Anfahrtswegen mit den guten Guides und Fahrern sehr wirklich sehr abwechlungsreich. Wir sahen Giraffen, Kudus, Hippos, Elefanten, Leoparden, Löwen, Krokodile, Geier, Zebras und Büffel. Sehr interessant waren auch die abendlichen Bootsausflüge. Bei Fanjove Island kann man wirklich vom Paradies auf Erden reden! Einfach traumhaft schön. Weißer Sandstrand praktisch vor der Türe der Banda und dazu sauberes türkisblaues Wasser. Von der Banda aus hat man einen direkten Blick auf das Meer. Wir machten einen Bootsauflug und konnten viele Delphine beobachten. Bei einem Ausflug mit einer Dhau konnten wir den Sonnenuntergang mit einem Sundowner erleben.   Mehr lesen »

Annerose & Werner
Tansania / 2019

Die Individualität, die Fülle an Erlebnissen, sowohl mit Tieren als auch mit den sehr freundlichen Menschen, die herrliche Landschaft und die große Kompetenz und Freundlichkeit unseres Fahrers Sami machten diesen Urlaub zu etwas ganz Besonderem, einfach unvergesslich.   Mehr lesen »

Ulrike
Kenia / 2019

Wir möchten uns bei dem ganzen Akwaba Team für eine super organisierte Reise bedanken. Wir sind mit Hilfe von Akwaba nach Tansania aufgebrochen, um dort eine Selbstfahrerreise zu machen. Es war ein wunderschöner Urlaub mit vielen tollen Erfahrungen :) Tansania ist ein super Land für Selbstfahrer! Schon bei der Planung hat Akwaba alle unsere Wünsche erfüllt und berücksichtigt. Wir hatten daher genau die Reise, wie wir sie uns vorgestellt haben. Vor Ort war alles wie beschrieben und wir hatten immer einen Ansprechpartner in Form von Akwaba. Jede unserer Fragen wurde sehr schnell und gut beantwortet. Wie ein Urlaub so ist, hat nicht alles perfekt geklappt, aber das gehört einfach dazu. Auch das sind Erlebnisse, die es spannend machen. Von eurer Seite her, war aber so gut wie alles perfekt! Das ganze Akwaba Team hat einen super Job gemacht und wir können uns nur bedanken und absolut weiterempfehlen. Ein besserer Service ist eigentlich nicht möglich. Vielen lieben Dank!   Mehr lesen »

Laura & Tobias / Tansania / 2019
Laura & Tobias
Tansania / 2019

Es war das erste Mal, dass wir nach Afrika gereist sind und auch wenn es eine Reise war, die „nur “ unter dem Schlagwort Erholung geführt wird, waren wir freudig gespannt, was uns erwartet. Kurz gesagt, unsere Erwartungen wurden übertroffen. Es hat uns einen tiefen Einblick in das Leben der Sansibari gegeben. Von Sonnenaufgang an konnte man das Leben der Menschen vor Ort am Strand beobachten, kurze, freundliche Gespräche führen, die Veränderung der Natur während der Gezeiten wahrnehmen, schwimmen, segeln, Fußball spielen - wieder so viele Eindrücke aufsaugen. Aber nicht die Hotellage direkt am Strand, das unglaublich leckeren Essen, sondern die Menschen dort haben unseren Urlaub letztendlich so großartig werden lassen. Ihre Warmherzigkeit, Freundlichkeit, die Gespräche, der Humor und das Lachen, bei den Versuchen uns Kiswahili beizubringen. Es ist uns noch nie so schwer gefallen, uns aus einem Hotel zu verabschieden. Asante sana, Frau Ehrenfeld und liebes weitere Akwaba-Team, dass Sie uns mit dem Reisepaket Sansibar nahegebracht haben und sich auch spezieller Fragestellungen angenommen haben und dabei unterstützen konnten!   Mehr lesen »

Judith & Christian
Tansania / 2018

Wir haben bei Akwaba Afrika im Januar 2018 eine dreiwöchige Südafrika-Selbstfahrerreise von Johannesburg nach Kapstadt gebucht. Die Reiseplanung wurde nach unseren individuellen Wünschen eins zu eins umgesetzt, zum Teil sogar noch bessere Alternativen angeboten, was die Tagestouren und Sehenswürdigkeiten anging. Die Lodges und Hotel waren ohne Ausnahme gut bis sehr gut, die Touren super geplant und die angegebene Fahrtdauer stimmte immer! Die Reiseplanung war einfach hervorragend! Danke an David Heidler und das Akwaba-Team – der ideale Reiseveranstalter, wenn man individuell reisen möchte!   Mehr lesen »

Anette, Rainer & Michael
Anette, Rainer & Michael

Wir waren insgesamt von der Reise sehr positiv überrascht. Es ist durchaus machbar, Afrika auch als Selbstfahrer zu erkunden. Man kann sich an den Guides vor Ort orientieren bzw. ihnen anschließen. Man wird als Selbstfahrer freundlich aufgenommen. Highlights waren der Ngorongoro-Krater, die Serengeti und der Tarangire-Park mit etlichen Sichtungen, der Besuch der Hadzas, der Besuch der schönen Rundugai-Quellen, die Fahrt auf das Shira-Plateau mit anschließender Wanderung sowie der Bootsausflug mit Sandbank Picknick auf Sansibar. Wir haben uns rundum wohlgefühlt.   Mehr lesen »

Elisabeth & Otto
Tansania / 2023

Interessante Orte in Senegal

  • Küste von Dakar

    Dakar

    Entdecken Sie Dakar – die pulsierende Hauptstadt Senegals, wo Geschichte, Kultur und Küste aufeinandertreffen.
  • Pelikane im Djoudj-Nationalpark

    Djoudj-Nationalpark

    Erleben Sie den Nationalpark Djoudj im Senegal – ein Paradies für Zugvögel und ein einzigartiger Ort für Naturbeobachtungen.
  • Bewohnerin läuft unter Bäumen lang auf Gorée

    Gorée

    Île de Gorée – historische Insel vor Dakar. Erinnerungsort des Sklavenhandels und lebendiger Raum für senegalesische Geschichte und Kultur.
  • Bunte Boote auf einem Fluss bei Saint-Louis

    Saint-Louis

    Saint-Louis: Historische Stadt im Norden Senegals, die Altstadt als UNESCO-Welterbe mit lebendigen Farben, Musik, Kultur und besonderem Flusscharme.
  • Fischerboot auf dem Senegal-Fluss

    Senegal-Fluss

    Senegals Fluss des Lebens – zwischen Tradition, Landwirtschaft, Vogelparadies und Wandel. Entdecke den Senegal-Fluss neu.
  • Grand-Moschee in Touba

    Touba

    Touba im Senegal: religiöses Herz der Mouriden, Stadt der Disziplin, Spiritualität und gelebten Gemeinschaft.

Wie wäre es mit einer Reise in ein Nachbarland?

  • Kinder spielen am Strand Fußball beim Sonnenuntergang

    Sierra Leone

    Sierra Leone – Ein Juwel Westafrikas … Sierra Leone gilt seit jeher als Land des Wandels in Westafrika, wobei auch der Tourismus …

Unterkünfte im Senegal

12 Unterkünfte
  • Willkommen auf Akwaba Afrika Reisen

    Hotel Royam

    Das Royam Hôtel in Saly an der senegalesischen Petite Côte bietet eine stilvolle Kombination aus afrikanischer Architektur …

    Komfort
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  • Terrou-Bi Hotel in Dakar Senegal Vogelperspektive

    Terrou-Bi

    Die faszinierende Geschichte von Terrou-Bi begann mit Kalil Rahal, dem Erben der reichen Kultur des Libanon, dessen Träume …

    Komfort
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  • Häuser am Meer

    Hotel Cap Saint-Louis

    Eingebettet auf der malerischen Langue de Barbarie – einer schmalen Sandbank zwischen dem Senegalfluss und dem …

    Komfort
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  • Badian Camp Garten

    Camp Solidaire Badian

    Das Campement Solidaire de Badian befindet sich am Ufer des Gambia-Flusses, in der Region Bassariland, nahe dem …

    Komfort
  • Senegal Somone

    Africa Queen

    Im Herzen der Petite Côte, nur 700 Meter von der ruhigen Lagune von Somone entfernt und direkt am Atlantik gelegen, heißt …

    Komfort
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  • Hotel La Résidence Dachterrasse

    Hotel La Résidence

    Das Hotel de la Résidence in Saint-Louis, Senegal, verbindet modernen Komfort mit stilvollem Design – perfekt für eine …

    Komfort
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  • Senegal Sonnenuntergang

    Lodge Ocean et Savane

    Das Hotel „Lodge Ocean et Savane“ in Gandiol ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine entspannte und authentische …

    Komfort
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  • Chez Salim

    Chez Salim

    Chez Salim liegt in Niaga Peulh, nur etwa 230 Meter vom Lac Rose entfernt, und war über Jahre hinweg ein fester …

    Komfort
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  • Les Palétuviers Boutique Hotel

    Les Palétuviers Boutique Hotel

    Im Herzen des Sine Saloum Deltas, einem von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Juwel, bietet Les Palétuviers eine …

    Komfort
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  • Seitenansicht des Schiffes Bou El Mogdad

    Bou El Mogdad

    Bis in die 70er Jahre hinein war das Bou El Mogdad als Fracht- und Fährschiff auf dem Senegal-Fluss unterwegs. Danach …

    Komfort
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  • Hôtel de la Poste Sonnenuntergang

    Hôtel de la Poste

    In einem ehemaligen Kolonialgebäude befindet sich das charmante Hôtel de la Poste. Hier, an der Mündung des Senegals, …

    Komfort
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  • Hôtel Kadiandoumagne

    Hôtel Kadiandoumagne

    Dieses schöne Hotel liegt unmittelbar am faszinierenden Casamance-Fluss und bietet dadurch ein tolles Panorama. Hier …

    Komfort
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Einreiseinformationen

Mehr Informationen

Was muss man über Senegal wissen?

Der Senegal ist ein Staat am äußersten Westen Afrikas. Der Staat ist benannt nach dem gleichnamigen Senegalfluss. Das überwiegend muslimische Land gilt als eines der westafrikanischen Länder, das sich in vielerlei Hinsicht am meisten europäischen, aber auch arabischen und asiatischen Einflüssen geöffnet hat. Der Senegal ist zudem Heimat einiger der bedeutendsten afrikanischen Intellektuellen wie den Philosophen Souleymane Bachir Diagne, den Historiker Cheik Ante Diop oder die Schriftstellerin Mariama Ba. Auch die Musik spielt eine besondere Rolle. Einige der besten Trommler und Tänzer des Kontinents kommen aus dem Senegal, der auch berühmt für seine Kunst der mündlichen Erzählung ist. Diese wird von sogenannten Griots betrieben. Der Griot ist ein professioneller Dichter und Sänger, der wichtige soziale Ereignisse begleitet und das kollektive Gedächtnis der Gemeinschaft bewahrt. Im Wolof, der Hauptsprache des Senegals werden sie auch „Guewel“ genannt. Ein wichtiger Teil der nationalen Identiät ist Gastfreundschaft „Teranga“ und wird im Senegal sogar für afrikanische Verhältnisse eine sehr hohe Bedeutung beigemessen.

Wo liegt Senegal?

Der Senegal ist mit einer Fläche von 196.722 km² etwas mehr als halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und mit 70 Einwohner/km² etwa so dicht besiedelt wie Irland. Das Land liegt zwischen dem 12 ° und 18 ° westlicher Länge und zwischen dem 12 ° und 17 ° nördlicher Breite.
Es ist das westlichste Land auf dem kontinentalen Afrika. Im Norden grenzt der Senegal an Mauretanien und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. Östliches Nachbarland ist Mali und die südlichen Landesteile werden durch den tief in den Osten reichenden Kleinstaat Gambia eingeschnitten. Nur 1000 km vor der Küste liegt der westlichste Punkt Afrikas – der Inselstaat Kap Verde. Die Küste des Senegals erstreckt sich über eine Länge von 531 Kilometern. Der Senegalstrom ist der bedeutendste Fluss des Landes – auf einer Länge von etwa 500 km bildet er die Nordgrenze des Senegals. Weitere bedeutende Flüsse sind Casamance und Gambia. Alle münden in ausgedehnten Deltas in den Atlantischen Ozean. Der Senegal ist ein sehr flaches Land. Die höchste Erhebung beträgt gerade einmal 581 Meter über Null. Lediglich im Südwesten erheben sich die Ausläufer der des Fouta-Djalon-Gebirges. Der Nordosten und Osten des Landes liegt in der Sahelzone und besteht hauptsächlich aus Halbwüste welche die Anfänge der Sahara erahnen lässt.

Wie ist das Klima in Senegal?

Im Senegal geht die Sahelzone vom Nordosten des Landes in die feuchtheiße Tropenzone im Süden über, daher unterliegt das Klima in diesen beiden Regionen sehr unterschiedlichen Einflüssen. Die jährliche Niederschlagsmenge variiert von 1.500 Millimeter im Süden bis unter 350 Millimeter im Norden und Nordosten. Entscheidend für das Land ist jedoch die Veränderlichkeit des Niederschlages und seine Saisonalität, denn es gibt nur eine Regenzeit im Senegal die von Ende Juni bis Anfang Oktober reicht. Dabei kann es lokal zu extrem starken Schauern und Gewittern kommen. Stundenlange Regenfälle sind aber eher die Ausnahme. Von West nach Ost merkt man deutlich einen Temperaturwechsel. Während an der Küste die Tagestemperaturen recht wenig zwischen durchschnittlich 23 - 27 ° C im Winter und 25 ° - 31 ° im Sommer schwanken sind die Bedingungen im Landesinneren wesentlich extremer. Hier sind die „kühlsten“ Monate hier von Juli bis September: Das Thermometer klettert hier auf 30 ° bis 33 ° C während es zwischen November und Mai leicht Werte zwischen 36 ° und 40 ° C erreichen kann. Die Nächte kühlen aber im Landesinneren mit Temperaturunterschieden von bis zu 20 ° C sehr stark ab und bringen etwas Erfrischung, während es in den Küstenregionen nachts nur leicht abkühlt.

Wie ist die Politik in Senegal?

Die 13, 6 Millionen Einwohner Senegals teilen sich in etwa 20 unterschiedliche ethnische Gruppen auf. Die Hauptstadt Dakar ist die größte Stadt mit um die 2,4 Millionen Einwohnern. Obwohl ein Großteil der Bevölkerung in urbanen Gebieten leben, wohnen ungefähr 4 Millionen Senegalesen in ländlicheren Gebieten. Die Wolof sind die größte ethnische Gruppe im Senegal, dies lässt sich auch in der Sprachverwendung wiedererkennen. Wolof ist unbestritten die wichtigste Sprache; sie ist die Muttersprache von etwa 50 % der Bevölkerung des Landes und weitere 20–30 % sprechen es als Zweitsprache Im Senegal werden, wie in den meisten Staaten Afrikas, eine Vielzahl von Sprachen gesprochen. Die sechs wichtigsten Sprachen sind Wolof, Serer, Diola, Pulaar, Soninke und Mandinka und gehören alle zur Niger-Kordofanischen Sprachfamilie. Die Amtssprache des Landes ist allerdings Französisch. Moderne Literatur, Printmedien und das Kino drücken sich fast ausschließlich auf Französisch aus und auch die öffentliche Bildung bedient sich der ehemaligen Kolonialsprache. Der Senegal ist ein islamisch dominiertes Land. Etwa 90 % der Bevölkerung bekennt sich zum sunnitischen Islam. Viele Senegalesen bekennen sich zu verschiedenen Glaubensorden wie z.B. den Baye Fall. Der Umgang mit Menschen anderer Konfession ist sehr respektvoll und tolerant. Dennoch spielen in dem Land, das nach der Verfassung laizistisch ist, Religion und religiöse Würdenträger eine starke Rolle im alltäglichen Leben der Senegalesen. Der Senegal ist eine Präsidialdemokratie und galt als eine der ersten echten Demokratien des Kontinents. Dies gilt als der wichtigste Grund für die politische Stabilität des Landes. Der Senegal wird seit seiner Unabhängigkeit 1960 ununterbrochen zivil regiert und verfügt über eine rechtsstaatliche Verfassung. Das System ist stark an dem französischen Modell angelehnt. Trotz dieser guten Voraussetzungen hat der Senegal Probleme: Energieknappheit, Nahrungsmittelkrisen, ein starkes Bevölkerungswachstum und eine hohe Arbeitslosigkeit hemmen die Entwicklung des Landes. Nach einigen Unruhen festigte sich im Frühjahr 2012 der Senegal seinen Ruf als stabile Demokratie in einer eher unruhigen Region Afrikas. In einer friedlichen und transparenten Wahl wurde Macky Sall zum neuen Präsidenten des Landes gewählt.

Wie ist die Infrastruktur in Senegal?

Der Hafen von Dakar ist für die gesamte Region überaus bedeutsam und bietet besonders für den westafrikanischen Binnenstaaten Mali einen Anschluss zum Welthandel. Das Straßennetz ist gerade einmal 15.000 Kilometer (etwa 2 % des deutschen Straßennetzes) lang. Davon ist knapp ein Drittel asphaltiert. Nach wie vor sind 30 % der Landbevölkerung weiter als 5 km von einer befahrbaren Straße entfernt, besonders im Osten des Landes, wo auf 1000 km² nur 10–20 km Straße kommen. Das Land verfügt über drei internationale Flughäfen: Dakar, Kédougou und Saint-Louis. Der Großteil des elektrischen Stromes etwa 88 Prozent stammt aus ölbefeuerten Wärmekraftwerken. Neue Kraftwerke wurden 2010 in Betrieb genommen. Seitdem ist die Versorgung wieder sehr gut, wenn man vom ländlichen Osten des Landes absieht. Seit einiger Zeit wird auch auf den Ausbau der Solarenergie gesetzt. Das senegalesische Telefonnetz und Internet gelten als eines der besten in Afrika. Es gibt zwei große Telefon- und etwa ein Dutzend Internetanbieter. Einer Studie des McKinsey Global Institute zufolge ist das Web bereits für 3,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts des Landes verantwortlich, was für afrikanische Verhältnisse sehr hoch ist.

Wie sicher ist Senegal?

Der Senegal ist ein weitestgehend sicher und unproblematisch zu bereisen. Dennoch gibt es einige Regionen in denen die Sicherheitslage, gerade für Reisende, eingeschränkt ist. In der Sahelregion besteht seit Jahren eine latente terroristische Bedrohung durch Islamisten. Obwohl der Senegal sehr stabil und religiös tolerant ist, kann es auch hier zu Anschlägen kommen. Daher sollten Reisende den äußersten Osten in der Grenzregion zu Mauretanien und Mali mit Vorsicht bereisen und Menschenmengen bzw. öffentliche Veranstaltungen weitestgehend meiden. Das Land hat aber in jüngerer Vergangenheit auf die terroristische Bedrohung in der Region mit einer Verstärkung und höheren Sichtbarkeit seines eigenen Sicherheitsapparats reagiert. Akute Gefahren sind derzeit keine bekannt. Vorsicht gilt besonders im Straßenverkehr zu betrachten, da viele Straßen in schlechtem Zustand sind und auch viele Fahrzeuge nicht dem europäischen Sicherheitsstandard entsprechen. Besonders in den touristisch interessanten Regionen sollten Sie auf Taschendiebe und andere Kleinkriminelle achten. Bleiben Sie hier stets freundlich aber bestimmt und bitten Sie Passanten notfalls um Unterstützung. Die Senegalesen sind in der Regel sehr hilfsbereit und höflich. Achten Sie darauf, keine Souvenirs zu kaufen die dem Artenschutz oder anderen Einfuhrverboten unterliegen um sich nicht unwissend strafbar zu machen. Bei Fragen zu Ihrer Sicherheit können Sie sich jederzeit auch an unsere lokalen Partner wenden.

Was ist das Besondere an Senegal?

Geografisch bildet Senegal den Übergang zwischen Nord- und Westafrika. Im Norden prägt die Sahelzone mit Wüstenlandschaften das Bild, während der Süden durch grüne Regionen mit christlichen und animistischen Traditionen gekennzeichnet ist. Der Gambia-Fluss durchschneidet das Land und teilt es fast in zwei Teile, während der Senegal-Fluss mit seinem Delta ein Paradies für Vogelbeobachtung bietet. Religiös ist Senegal überwiegend muslimisch (ca. 90 %), vor allem sunnitisch, jedoch mit einer starken sufischen Prägung. Besonders bekannt ist der Baye-Fall-Orden.

Wie ist die Gesundheitsversorgung in Senegal?

Die Gesundheitsversorgung in Senegal ist in großen Städten wie Dakar und Saint-Louis gut ausgebaut, mit modernen Krankenhäusern und privaten Kliniken. In kleineren Städten ist die Ausstattung oft einfacher, aber grundlegende medizinische Versorgung ist vorhanden. Im ländlichen Raum hingegen ist die Versorgung meist dünn und teilweise mangelhaft, mit wenigen Ärzten und begrenzten Ressourcen. Senegal hat in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Bekämpfung von Malaria erzielt, dennoch bleibt eine Auseinandersetzung mit der Thematik Malariaprophylaxe für Reisende dringend empfohlen.

Ist Senegal ein sicheres Reiseland?

Senegal gilt als sehr sicheres Reiseziel in Westafrika. Die Bevölkerung ist bekannt für ihre Gastfreundschaft, und Reisende können sich in den meisten Regionen frei bewegen. Dennoch sollten Sie in Großstädten wie Dakar etwas vorsichtiger sein. Anders als vielerorts ist die Teilnahme am Nachtleben in Dakar durchaus möglich, solange sich an belebten Orten aufgehalten wird. Diebstahl kommt gelegentlich vor, insbesondere an viel frequentierten Orten wie Märkten oder Stränden.

Benötige ich für meine Senegal-Reise ein Visum?

Für die Einreise nach Senegal benötigen Reisende kein Visum. Stattdessen erhalten Sie bei der Ankunft einen Einreisestempel in Ihren Reisepass. Voraussetzung ist ein gültiger Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Außerdem sollten Sie ein Rückflugticket und gegebenenfalls Nachweise über Ihre Unterkunft bereithalten.

Gibt es Impfungen, die für eine Senegal-Reise vorgeschrieben sind?

Ja, für die Einreise nach Senegal ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend. Ohne Nachweis dieser Impfung kann die Einreise verweigert werden. Zusätzlich werden empfohlene Impfungen wie Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut angeraten, um sich vor möglichen Infektionsrisiken zu schützen. Lassen sie sich diesbezüglich aber gerne vor Antritt ihrer Reise bei einem Tropenmedizinischem Institut beraten.

Bildnachweis

Titelbild: Jon Evans / CC BY 2.0