Madagaskar ist eines der faszinierendsten und vielseitigsten Reiseziele überhaupt und obwohl sich gerne jede Destination so bewirbt, wirklich einzigartig. Etwa 90 % aller auf Madagaskar lebenden Tier- und Pflanzenarten kommen auch nur auf der großen Insel im Indischen Ozean vor. Aber auch die Menschen unterscheiden sich stark vom Rest Afrikas. Das Malagasy, die Hauptsprache Madagaskars ist näher mit den Sprachen Südostasiens, als mit denen des afrikanischen Festlandes verwandt, denn die ersten Siedler kamen in der Tat über das Meer aus dem austronesischen Raum und haben sich erst später mit Menschen vom Festland und arabischen Händlern vermischt.

Landschaftlich unterscheiden sich die einzelnen Regionen Madagaskar extrem voneinander und jede Tierart scheint in etwa dutzend oder hundertfacher Ausführung zu existieren. Am bekanntesten sind die Lemuren, die man am besten im Ranomafana-Nationalpark oder im Isalo-Nationalpark beobachten kann. Im Westen der Insel befindet sich die berühmte Avenue des Baobabs an der sich die beeindruckenden Bäume in ihrer ganzen Schönheit präsentieren und tolle Fotoaufnahmen im Licht der untergehenden Sonne ermöglichen. Im Nationalpark Tsingy de Bemaraha findet man die bizarren Tsingys, Kalksteinnadeln die so eng aneinander stehen, dass Sie einen steinernen Wald bilden. Madagaskar ist völlig umschlossen mit dem türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans.

Einen der schönsten Strände findet man aber auf Nosy Bé. Von hier kann man auch wunderbare Tauchexpeditionen machen und nach Walen Ausschau halten, während es entlang der Ostküste einige exzellente Kite- und Surfspots zu entdecken gibt. Aber Madagaskar besteht nicht nur aus tollen Stränden und faszinierenden Naturparadiesen. Es sind vor allem die Menschen, die Reisende von der „roten Insel“ schwärmen lassen. Die Einwohner Madagaskar gelten als sehr freundlich und ehrlich und verfügen über eine faszinierende Kultur mit vielen interessanten Bräuchen.

Ein weiteres Highlight Madagaskars sind die Duft- und Gewürzplantagen. So werden hier neben Zimt und Nelken auch Ylang-Ylang, Pfeffer und Vanille angebaut. Um die ganze Vielfalt Madagaskar zu ergründen, reicht ein normaler Urlaub nicht aus – aber so hat jeder Besucher die Möglichkeit, seine eigenen Highlights zu finden oder auch immer wieder zu kommen.

Mehr Informationen über Madagaskar

Alle Reisen mit dem Reiseziel Madagaskar

5 Reisen

Bereits die Reiseunterlagen mit dazugehörigen Informationen über das zu erwartende Programm waren perfekt in einer Mappe zusammengestellt und erhöhten die Vorfreude auf die Reise. Besonders gefiel uns, dass auch direkte Kontakte vor Ort ermöglicht wurden- z.B. die Begegnungen mit Dorfbewohnern (Kaffeezeremonie, Spaziergang durch Gartenanlagen , Banana Gin!) während einer Sumpfwanderung im Kibale Forest Nationalpark, der Kontakt mit einem Frauenförderungsprojekt „Ride 4 a woman“ oder die bewegenden Begegnungen mit dem kleinen Volk der Batwa in Bwindi. Herzlichen Dank an Akwaba, insbesondere Franziska und Undine für die perfekte Vorbereitung dieser ganz besonderen Reise!   Mehr lesen »

Sondra & Detlev
Sondra & Detlev
Uganda / 2022

Der Empfehlung einer Mitstipendiatin folgend, habe ich den Sprachkurs über den Reiseanbieter Akwaba Afrika in Leipzig gebucht, der sich sowohl um den Sprachkurs als auch die Unterkunft bei einer deutsch-tansanischen Gastfamilie in Iringa hervorragend gekümmert hat. Die Gastfamilie Ilomo ist sehr nett und gastfreundlich, zudem sprechen alle Deutsch, was trotz den Bemühungen ausschließlich in Kisuaheli zu verkehren, manchmal doch ganz hilfreich sein kann. Die Unterbringung in einer einheimischen Gastfamilie (vis-à-vis in einer anderweitigen Unterkunft) hatte zudem den Vorteil, zu verschiedenen sozialen Veranstaltungen in Iringa mitgenommen zu werden und besser als sonst lokal verankert und beheimatet zu sein.   Mehr lesen »

Sigurd
Sigurd
Tansania / 2017

Zwei echte „once-in-a-lifetime-moments“: Der Magaritha’s Peak und die Gorillas. Wer Uganda fernab der Touri-Routen erleben will, ist hier genau richtig. Eine hervorragende Organisation und kompetentes Fachpersonal vor Ort haben mir eine absolute Traumreise beschert. Auf individuelle Sonderwünsche wurde stets reagiert und so war es auch möglich nicht nur die typischen Hot-Spots anzufahren. Das Rwenzori-Gebirge ist meiner Ansicht nach das wohl mit schönste und mystischste Gebirge, das es gibt und wer keine echte Abneigung gegen Berge hegt, MUSS sich das ansehen! Das Land ist wunderschön und unbedingt eine Reise wert…und war sicher auch nicht meine letzte dorthin!   Mehr lesen »

Stephanie
Stephanie
Uganda / 2021

Wir waren auf der Suche nach den „etwas anderen“ Flitterwochen und Akwaba konnte uns diesen Wunsch mehr als erfüllen. Nach einer sehr guten und informativen Beratung von David haben wir uns für das Abenteuer Kilimanjaro entschieden. Am Gipfeltag liefen wir mitten in der Nacht, mit unserer Stirnlampe ausgestattet, im Dunkeln stetig bergauf und dem körperlich anstrengendsten Moment folgte der emotionalste Moment, als die Sonne über dem Horizont aufging und Kraft für den letzten Aufstieg spendete. Am Gipfel wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Nach dem Abstieg verbrachten wir noch einige Tage im Kijongo Bay Beach Resort. Hier konnten wir in unserer Villa mit Blick auf den Indischen Ozean und hervorragendem Essen die Seele baumeln lassen. Vielen Dank an das Akwaba-Team für die unvergesslichen Flitterwochen.   Mehr lesen »

Irene & Christopher
Irene & Christopher
Tansania / 2019

Es war meine erste Safari und ich hatte kaum Erwartungen. Mit der Empfehlung, im Camp Umlani zu übernachten, hat Akwaba genau ins Schwarze getroffen. Das Camp ist sehr authentisch und die Menschen dort sind unheimlich nett. Wir haben einige Tiere gesehen und ich habe sehr viel über die Gegebenheiten Südafrikas gelernt.   Mehr lesen »

Birgit & Tobias
Südafrika / 2020

„Tja, wo soll ich bloß anfangen? Die Reise durch Uganda war ein absolutes Highlight! Von der Planung bis hin zur fertig gestalteten Reise hat alles, wie immer, einwandfrei geklappt. Mit der Organisation was die Unterlagen und auch die komplette Reise an sich angeht kann man es einfach nicht besser haben. Unerwartet kurzfristige Änderungen wurden direkt gelöst. Wir wurden von unserem wundervollen Guide Kennedy am Flughafen in Empfang genommen. Kennedy hat uns auf der kompletten Reise mit seinem Wahnsinns-Wissen über sein Land und die Tiere bestens informiert und wir hatten sehr viel Spaß und unvergessliche Momente! Die Unterkünfte waren allesamt perfekt und die Mitarbeiter haben immer ihr bestes gegeben damit wir uns wohl gefühlt haben. Unser Schimpansen- und Gorillatrekking war unbeschreiblich, bei beiden Touren haben wir die jeweils eine Stunde mit den Tieren voll ausschöpfen können. Die Ranger waren bei der Suche nach den Tieren sehr engagiert und teilweise sogar noch aufgeregter als man selbst. Da merkt man sehr die Leidenschaft zu dem was sie tun. Weitere Highlights waren ein Albino Pavian, eine schwarze Mamba, ein badender Büffel mit einem verspielt in den Hintern beißenden Nilpferd, Turacos und definitiv auch der Besuch bei den Batwas. Die Batwas sind unglaublich herzliche Menschen und der kleine Einblick in ihr Leben war sehr interessant. Am Abreisetag selbst haben wir noch eine Tour durch die Sümpfe bei Entebbe gemacht und wieder einmal unverschämtes Glück gehabt. Denn keine fünf Minuten im Sumpf stand er direkt da, der seltene Schuhschnabel. Absolut beeindruckender Vogel wenn auch skurril zugleich. Es war sogar noch Zeit für den botanischen Garten in Entebbe. Ein Besuch lohnt sich definitiv, vor allem wenn man mehr Zeit hat kann man auch wunderbar am Strand Café sitzen und über den Viktoriasee schauen. Danach hieß es Abschied nehmen, was auf jedenfall schwer viel da wir sehr gern noch viel länger geblieben wären. „   Mehr lesen »

Janine, Michael & Annemarie
Janine, Michael & Annemarie
Uganda / 2024

Diese Reise war sicher bisher die Reise meines Lebens. Die Tiere waren nicht immer so nahe, aber so ist nun mal die Natur. Die Vielzahl der Tiere war aber enorm. Diese Reise auch zum Teil mit dem Zelt zu machen, war die beste Entscheidung, die man treffen kann. Nur so kann man Afrika wirklich erleben. Unterschätzen darf man jedoch nicht, wie kalt es sein kann in der Nacht :) Wilde Tiere rund um einen herum und mitunter auch direkt neben dem Zelt. Wer Abenteuer sucht, kann es hier finden. Ich zähle schon die Tage bis zu meinem nächsten Afrika-Urlaub.   Mehr lesen »

Karin
Sambia & Botswana / 2018

Als Liebhaber der afrikanischen Vogelwelt sind wir beim Stöbern durch die interessanten Angebote auf der Website von Akwaba Afrika auf diese Privatreise gestoßen. Wir haben schon einige tolle Reisen mit Akwaba Afrika erleben dürfen, und so war der Entschluss schnell gefasst: Das wird unsere nächste Afrika-Reise! Wie gewohnt hat uns Akwaba Afrika hervorragend beraten - herzlichen Dank an unsere Ansprechpartnerin Undine Bork. Gerade hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen durch die politische Lage im Land und der dadurch erschwerten Einfuhr- bzw. Mitnahmebestimmungen für Ferngläser und größeres Fotoequipment hat uns Frau Bork und die örtliche Agentur in Äthiopien sehr kompetent unterstützt und alle notwendigen Permits rechtzeitig beschafft. In Addis Abeba angekommen wurden wir direkt noch innerhalb des Flughafengebäudes und vor dem Zoll (der die Permits kontrolliert) in Empfang genommen, sehr herzlich begrüßt und sicher durch die Zoll-Formalitäten geleitet. So stand unserem Vorhaben, möglichst viele der etwa 850 Vogelarten Äthiopiens (davon 16 äthiopische Endemiten und nochmal 18 abyssinische Endemiten, die nur in Äthiopien und Eritrea zu finden sind) aufzuspüren und zu fotografieren, nichts mehr im Wege.   Mehr lesen »

Katrin & Kay
Katrin & Kay
Äthiopien / 2023

Geniale Lodges (Karatu Simbalodge, Ruaha River Lodge, Matema Blue Canoe, Kisolanza, Hondohondo Uzungwa, Mikumi Stanley Kopje), wunderbare Zimmer, sehr leckeres, meist lokales Essen, äusserst freundliches Personal. Routenplanung war zeitlich gut abgeschätzt. Es war super, mit eigenen Autos unterwegs zu sein. Akwaba hat uns unterwegs bei Bedarf bestens rund um die Uhr unterstützt! Unsere eigenen Reisevorstellungen wurden sehr gut in die Reiseplanung integriert, Akwaba hat uns sehr individuell beraten und begleitet. Herzlichen Dank!   Mehr lesen »

Isabelle, Pascale, Lillyann, Katrina, Markus, Christof, Laurin & Jonathan
Tansania / 2018

Wunderschöne Reise mit spektakulären Tierbeobachtungen. Wir haben uns in den Lodges (sehr freundliches Personal, überwiegend hervorragend gutes Essen) ausgesprochen wohl gefühlt. Das grösste Highlight war die Serengeti, in die uns ein sehr kompetenter und engagierter Guide begleitet hat, aber auch die übrige Reise hat uns begeistert - wir nehmen zahlreiche Bilder mit, die wir nie vergessen werden. Ein herzliches Dankeschön an Frau Krombach und Herrn Heidler, die diese Reise mit Liebe und Geduld für uns zusammengestellt haben!   Mehr lesen »

Ulrike & Herbert
Tansania / 2021

Interessante Orte in Madagaskar

  • Akanin’ny Nofy: Das „Nest der Träume“ am Pangalanes-Kanal

    Akanin'ny Nofy

    Akanin’ny Nofy: Das „Nest der Träume“ am Pangalanes-Kanal – Regenwald, Lemuren & Seeidylle machen es zu einem magischen Rückzugsort.
  • Blick auf Antananarivo

    Antananarivo

    Antananarivo – quirlige Hauptstadt Madagaskars: enge Gassen, Paläste, Streetfood und ein Mix aus Tradition und Moderne.
  • Belebte Straße in Antsirabe

    Antsirabe

    Antsirabe - Madagaskars charmante Hochlandstadt mit Thermalquellen, Kolonialarchitektur & bunten Rikschas im kühlen Gebirgsklima.
  • Landschaft mit Hügeln

    Isalo-Nationalpark

    Isalo-Nationalpark: Faszinierende Felsformationen, Savannen & Palmenoasen – Madagaskars eindrucksvolle Kulisse für Natur und Abenteuer.

Wie wäre es mit einer Reise in ein Nachbarland?

  • Strand Mauritius

    Mauritius

    Mauritius, eine Insel im Indischen Ozean, ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Die Insel zeichnet sich durch …

  • Segelboot bei Einfahrt in Naturhafen in Mosambik

    Mosambik

    Mosambik gilt als Reiseland für viele als unbekanntes Terrain und kann noch immer getrost als Geheimtipp angesehen werden, obwohl …

  • Luftaufnahme-Strand-Mahe-Seychellen

    Seychellen

    Die Seychellen sind ein wahrhaft traumhaftes Reiseziel, das mit seiner natürlichen Schönheit, den atemberaubenden Stränden und …

Unterkünfte auf Madagaskar

12 Unterkünfte
  • Strand des Orchidea Beach

    Orchidea Beach

    Direkt an der Küste des Indischen Ozeans gelegen bietet das Orchidea Beach Hotel wunderbare Entspannungsmöglichkeiten. Das …

    Komfort
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  • Mamirano Lodge Madagaskar Aussenansicht

    Mamirano Lodge

    Die Mamirano Lodge liegt an der Südwestküste Madagaskars, in dem malerischen Fischerdorf Ambatomilo, etwa 120 Kilometer …

    Komfort
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  • Chamber du Voyageurs Antsirabe Garten

    Les Chambres du Voyageur

    Les Chambres du Voyageur ist ein umweltfreundliches Eco-Lodge in Antsirabe, Madagaskar, das Gästen eine ruhige Oase …

    Komfort
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  • Hauptgebäude des Ambalakely

    Hotel Ambalakely

    Das Hôtel Ambalakely liegt idyllisch in der Nähe von Fianarantsoa und ist der perfekte Rückzugsort für alle, die die Ruhe …

    Komfort
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  • Relais de Mantadia in Andasibe mit Blick auf Pool

    Relais de Mantadia

    Eingebettet in die atemberaubende Natur Madagaskars bietet das Relais de Mantadia eine luxuriöse Unterkunft in …

    Komfort
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  • Palmarium Hotel eingebettet in ein 50 Hektar großes privates Naturreservat am Ufer des Ampitabe-Sees und des Indischen Ozeans

    Palmarium Lodge

    Das Palmarium Hotel, idyllisch an der Ostküste Madagaskars im Gebiet Ankanin’ny Nofy gelegen, bietet seinen Gästen …

  • Satrana Lodge am Eingang des Isalo-Nationalparks Aussenansicht

    Satrana Lodge

    Die Satrana Lodge liegt im Herzen Madagaskars an der berühmten Nationalstraße 7 und direkt am Eingang des beeindruckenden …

    Komfort
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  • Aussicht vom Iharana Bush Camp

    Iharana Bush Camp

    Am Ufer eines Sees, unweit des Mahavavy Flusses finden Sie das Iharana Bush Camp. Die Cottages sind in Ihrer Bauweise an …

    Komfort
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  • Doppelzimmer des Nosy Mangas

    Nosy Manga

    Das Nosy Manga Hotel in Antananarivo, Madagaskar, ist eine erstklassige Unterkunft für Reisende, die sowohl Komfort als …

    Komfort
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  • Willkommen auf Akwaba Afrika Reisen

    Hotel H1

    Das Hotel H1 in Madagaskar ist die ideale Unterkunft für Reisende, die Komfort, Gastfreundschaft und eine zentrale Lage …

    Komfort
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  • Cocktails am Pool genießen mit einem herrlichen Blick auf das Meer

    Manga Soa Lodge

    In Manga Soa wird auch viel Wert auf Nachhaltikeit gelegt. Über Solarenergie kann sich das Hotel fast vollständig autark …

    Komfort
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  • Sonnenuntergang am Privatstrand von Anjiamarango Beach Resort

    Anjiamarango Beach Resort

    Das Anjiamarango Beach Resort verfügt über 35 individuell eingerichtete Bungalows mit Seeblick und einem atemberaubenden …

    Komfort
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Einreiseinformationen

Mehr Informationen

Was muss man über Madagaskar wissen?

Madagaskar ist der zweitgrößte Inselstaat der Erde und wird oft auch die „rote Insel“ genannt, da Sie eine besonders charakteristische Laterit- (durch Gesteinsverwitterung entstandene) Schicht aufweist.

Die Insel wird durch die 420 bis 1000 km breite Straße von Mosambik vom afrikanischen Festland getrennt und entwickelte sich daher fast vollkommen isoliert, was dazu führte, dass nicht nur die Sprachen und Kulturen des Landes sich stark vom Rest Afrikas unterscheiden, sondern vor allem die Tier- und Pflanzenwelt. Von den geschätzt etwa 200.000 auf Madagaskar lebenden Pflanzen- und Tierarten sind etwa Dreiviertel endemisch, kommen also nur auf der Insel vor. Die bekanntesten von ihnen sind ohne Zweifel die Lemuren. Einige der Arten, aber auch die madagassischen Sprachen, haben eine größere Verwandtschaft zum südpazifischen Raum als zum afrikanischen Festland. So kann Madagaskar getrost als ungewöhnlichstes Land Afrikas bezeichnet werden.

Dabei bietet die Insel eine unglaubliche Vielfalt. Von tropischen Regenwäldern über trockene Savannen bis zu Hochgebirgen und Palmenstränden findet man in Madagaskar jede denkbare Vegetations- und Klimazone. Aufgrund menschlichen Eingreifens veränderte sich die Gestalt der Insel dramatisch. So gab es bis vor einigen hundert Jahren noch eine üppige Megafauna, wie z.B. den riesigen Elefanten-Vogel der eine Höhe von bis zu 3 m erreichen konnte. Umweltschutz ist heute ein erklärtes Ziel der Regierung, aber die Umsetzung bleibt weiterhin problematisch.

Wo liegt Madagaskar?

Mit einer Größe von 587.295 km² ist Madagaskar ein wenig kleiner als Frankreich und die viertgrößte Insel der Welt. Mit einer Lage von 12 bis 25 ° südlicher Breite und 40 bis 50 ° östlicher Länge ist es eines der östlichsten Länder Afrikas. Nur Mauritius, die Seychellen und Somalia liegen weiter östlich. Die größte Stadt des Landes ist die im zentralen Hochland gelegene Hauptstadt Antananarivo, auch einfach nur „Tana“ genannt. Hier leben etwa 1,8 Millionen Menschen.

Madagaskar ist geologisch betrachtet eine sehr alte Insel. Das Zentrum der Insel bildet eine Hochebene von etwa 1100 m Höhe, die zum Ostteil der Insel schroff abfällt während der Steigungswinkel zum Westen hin wesentlich flacher ausfällt. Der höchste Berg Madagaskars ist Maromokotro mit 2876 m Höhe.

Madagaskar trennte sich vor etwa 150 Millionen Jahren von Afrika und erst vor 90 Millionen Jahren. So verwundert es nicht, dass einige Tier- und Pflanzenarten eine engere Verwandtschaft zum asiatischen als zum afrikanischen Raum aufweisen. Die Insel war einst fast komplett bewaldet, aber durch jahrhundertelanges menschliches Einwirken ist sie heute zu etwa 90 % mit sekundären Savannen bedeckt. Grund dafür ist eine intensive Weidewirtschaft und illegales Roden. Lediglich im östlichen Küstenbereich gibt es noch größere Regenwaldflächen. Wiederaufforstungsmaßnahmen haben bisher nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Je weiter man von Osten nach Westen kommt wird die Vegetation immer spärlicher, da auch das Klima wesentlich trockener wird. Wasser ist im allgemeinen ein kostbares Gut auf der Insel, obwohl es mehrere große Seen und über 50 größere Flüsse gibt. Mit dem 645 km langen „Canal des Pangalanes“ verfügt Madagaskar über die längst künstliche Wasserstraße der Welt.

Wie ist das Klima in Madagaskar?

Jahreszeitliche Temperaturschwankungen sind in Madagaskar nur sehr schwach ausgeprägt. Wie in den meisten tropischen Ländern zeichnen sich auch in Madagaskar saisonale Unterschiede hauptsächlich durch Regen- und Trockenzeiten ab. Aber auch regional unterscheidet sich das Klima teilweise extrem. Dabei lässt sich das Klima Madagaskars in drei Zonen aufteilen: Das zentrale Hochland, die Ostküste und der Südwesten.

So ist Südwesten ganzjährig sehr trocken und heiß, mit Temperaturen zwischen 28 °C und 33 °C. Lediglich von Dezember bis Februar kann es etwas häufiger regnen, aber von einer Regenzeit ist hier kaum zu sprechen. Das liegt vor allem daran, dass die vorherrschende Windrichtung von Ost nach West verläuft und sich so die meisten Wolken bereits an der Ostküste vor dem Hochplateau abregnen.

An der Ostküste ist das Klima daher entsprechend ganzjährig feucht, wobei die meisten Niederschläge zwischen März und August fallen. In dieser Zeit fallen die Temperaturen hier auf 20 – 25 °C. In der restlichen Jahreszeit bewegen diese sich zwischen angenehmen 24 °C bis 29 °C.

Das Hochland ist von stärkeren Schwankungen betroffen, wobei die Temperaturen ganzjährig wesentlich milder als in den Küstenregionen ausfallen. Von Oktober bis März liegen diese zwischen 15 °C und 25 °C während sich das Thermometer in den kalten Monaten von Juni bis Ende August zwischen 10 °C und 20 °C einpegelt. Nachts können sogar Temperaturen um den Gefrierpunkt erreicht werden. Die regenreichste Zeit ist hier, wie im Norden von November bis März. Sollten Sie also während einer Reise verschiedene Seiten den Insel erkunden wollen, sollten Sie Kleidung für unterschiedliches Wetter mitnehmen.

Wie ist die Politik in Madagaskar?

In Madagaskar leben etwa 34 Millionen Menschen. Damit zählt es in seiner Bevölkerungsdichte zum afrikanischen Durchschnitt und ist eines der dichtest besiedelten Länder Afrikas. Durch eine hohe Geburtenrate und eine sehr niedrige durchschnittliche Lebenserwartung ist die Bevölkerung Madagaskars mit durchschnittlich 19,1 Jahren vergleichsweise sehr jung. Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter in Deutschland ist ca. 44,7 Jahre.

Die meisten Madagassen haben eine gemeinsame Identität entwickelt, wobei die auf der ganzen Insel gesprochene Hauptsprache, Malagasy, ein wichtige Rolle spielt. Dennoch unterscheiden sich die Madagassen in 18 verschiedenen Ethnien, den sogenannten „foko“. Diese haben zum Teil sehr unterschiedliche Institutionen und Bräuche entwickelt. Eine weitere Gruppe sind die Jäger und Sammler der Mikea. Diese stellen im Grunde genommen keine eigene Ethnie da und bestehen aus Mitgliedern verschiedener foko. Die Gruppenbeschreibung ist daher lediglich auf ihren spezifischen Lebensstil gerichtet. Die größte ethnische Gruppe sind die Merina. Sie stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung Madagaskars. Aber auch viele Einwanderer leben auf der Insel. Dazu gehören vor allem Franzosen, Komoren, Inder und Chinesen.

Indigene Religionen spielen weiterhin eine große Rolle in Madagaskar. Über die Hälfte aller Madagassen bekennen sich zur Ahnenverehrung. Etwa 40 % der Menschen sind christlichen Glaubens und nur etwa 7 % bekennen sich zum Islam. Die aus dem indigenen Glauben entstandenen und „Fady“ genannten Regeln und Tabus, die es zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten einzuhalten gilt, werden von vielen Madagassen unabhängig ihrer Konfession beachtet.

Der Analphabetismus auf der Insel ist nach wie vor sehr hoch. Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. 2009 wurde der Präsident Ravalomanana gestürzt und es kam zu einer 4-jährigen von der Internationalen Gemeinschaft nicht anerkannten Übergangsregierung. In dieser Zeit litt Madagaskar erheblich, da auch Hilfsleistungen anderer Staaten ausblieben. Seit 2013 ist Hery Rajaonarimampianina Präsident des Landes. Die politische Lage ist trotz tiefer struktureller Probleme und großer Korruption weitgehend stabil.

Wie ist die Infrastruktur in Madagaskar?

Nur etwa 5.300 km bzw. 10 % von Madagaskars Straßennetz sind asphaltiert. Drehkreuz ist die zentral gelegene Hauptstadt Antananarivo. Von hier gehen in jeder Himmelsrichtung die wichtigsten Straßen bis zu den Küstenstädten. Da die Hauptstraßen nur teilweise ausgebaut und gerade in Regenzeiten schwer befahrbar sind, muss für Überlandfahrten in Madagaskar viel Zeit eingeplant werden und von Nachtfahrten sollte abgesehen werden. Für längere Distanzen bieten sich daher Inlandsflüge an. Air Madagaskar fliegt insgesamt 40 verschiedene Inlandsflughäfen an, Annulierungen von Flügen kommen aber leider häufig vor. Die Insel verfügt auch über ein ca. 1030 km langes Eisenbahnnetz, welches die wichtigsten Städte miteinander verbindet. Der Betsiboka ist der einzige schiffbare Fluss des Landes, andere Flüsse können nur mit dem Kanu befahren werden.

Das Stromnetz in Madagaskar ist außerhalb der großen Städte extrem schlecht ausgebaut. 2015 hatten nur etwa ein Viertel der Einwohner regelmäßigen Zugang zu Elektrizität. Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Hotels behelfen sich oft mit Notstromgeneratoren. Die Mobilfunkabdeckung hingegen ist vergleichsweise gut. Die Internetverbindung ist ortsabnhängig von sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Derzeit wird aber enorm in den Ausbau des Netzes investiert.

Wie sicher ist Madagaskar?

Madagaskar ist ein sehr sicheres Reiseland. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen vor allem in den großen Städten vor, wobei gerade an öffentlichen Taxi- und Busständen bzw. in der Nähe von Hotels erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist. Wertsachen sollten nach Möglichkeit nicht auffällig mitgeführt oder offen im Auto liegen gelassen werden. Um die Sicherheitslage zu verbessern, finden in größeren Städten und touristischen Zentren vermehrt Polizeikontrollen statt. Sie sollten daher Ihren Reisepass immer mit sich führen. Viele Arten auf Madagaskar sind akut vom Aussterben bedroht und deren Einfuhr in die EU illegal. Sehen Sie daher ab Souvenirs zu erwerben, die unter die Artenschutzbestimmungen fallen. Fragen Sie zur Sicherheit Ihren Reiseleiter.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Madagaskar?

Madagaskar unterscheidet sich landschaftlich und biologisch so stark vom afrikanischen Festland, dass die Insel fast wie ein eigener Kontinent wirkt. Es begeistert mit einzigartigen Regenwäldern, beeindruckenden Natur- und Nationalparks, den spektakulären Tsingy‑Karstlandschaften und der berühmten Baobab‑Allee. Dazu kommen traumhafte Inseln und Strände wie Nosy Be und Île Sainte‑Marie sowie eine außergewöhnliche Tierwelt, von der rund 80 % endemisch sind.

Welche Sprachen werden in Madagaskar gesprochen?

In Madagaskar werden vor allem Malagasy (Madagassisch) als Nationalsprache und Französisch als weitere Amtssprache gesprochen.

Welche Tiere gibt es im Madagaskar?

Madagaskar beherbergt zahlreiche Lemurenarten, die ausschließlich hier vorkommen und zu den bekanntesten Tieren der Insel zählen. Außerdem leben hier viele Chamäleons, darunter einige der kleinsten der Welt mit nur rund drei Zentimetern Länge. Große Säugetiere fehlen nahezu vollständig – stattdessen gibt es kleinere endemische Arten wie die Fossa, diverse Reptilien und eine außergewöhnliche Vogelwelt.

Was für eine Kolonie war Madagaskar?

Madagaskar war ab 1882 ein französisches Protektorat, nachdem Frankreich begann, Einfluss über das Merina‑Königreich zu gewinnen. Zuvor existierten mehrere einheimische Königreiche, die versuchten, europäische Mächte – besonders England und Frankreich – diplomatisch gegeneinander auszuspielen, bis Großbritannien sein Interesse verlor und Frankreich die Kontrolle 1896 übernahm. Die Unabhängigkeit erreichte Madagaskar im Jahre 1960.

Welche Religionen gibt es in Madagaskar?

In Madagaskar sind vor allem das Christentum, der Islam und traditionelle Glaubensformen verbreitet. Etwa ein Teil der Bevölkerung ist christlich geprägt – sowohl katholisch als auch protestantisch –, während kleinere Gruppen dem Islam angehören. Viele Menschen verbinden diese Religionen zudem mit indigenen Traditionen und Ahnenverehrung, die bis heute eine zentrale kulturelle Rolle spielen.

Welche Impfungen benötige ich für eine Reise nach Madagaskar?

Die Gelbfieberimpfung ist für Madagaskar nur verpflichtend, wenn Sie aus einem Hochrisikoland einreisen oder dort einen Transit hatten. Da im ganzen Land Malaria vorkommt, wird eine Prophylaxe sowie konsequenter Mückenschutz empfohlen, die saisonale Pest wird teils erwähnt, betrifft Reisende jedoch äußerst selten.

Wie sind die Visa Bestimmungen für Madagaskar?

Für die Einreise nach Madagaskar benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum, das entweder bei Ankunft am internationalen Flughafen oder vorab online als E‑Visum beantragt werden kann. Die Visa sind je nach Aufenthaltsdauer gestaffelt und in der Regel für 30, 60 oder 90 Tage gültig. Voraussetzung ist ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit sowie der Nachweis eines Rück- oder Weiterreisetickets und ausreichender finanzieller Mittel.

Welche Reisezeit ist die beste für Madagaskar?

Die beste Reisezeit für Madagaskar liegt zwischen Mai und November, wenn Trockenzeit herrscht und das Wetter angenehm sowie gut für Rundreisen und Tierbeobachtungen geeignet ist. In den Monaten Januar bis März besteht ein erhöhtes Zyklon Risiko, weshalb diese Zeit weniger empfehlenswert ist.