Dauer
15 Tage
Reiseziele
Ghana, Togo, Benin
Reisethema
Gruppenreisen
Reisecode
GHCU0115
Kultur
●●●●●
Natur
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  • Gruppenreise

Eine Reise durch Togo, Benin und Ghana eröffnet einen facettenreichen Blick auf drei Länder, deren Kulturen, Landschaften und Geschichten eng miteinander verwoben sind. Auf dieser 15‑tägigen Route begegnen wir lebendigen Traditionen, eindrucksvoller Architektur aus Lehm, kunstvollen Handwerksformen und spirituellen Praktiken, die bis heute das soziale Leben prägen. Wir erleben historische Königreiche, lernen Gemeinschaften wie die Tamberma, Yoruba, Fon, Ashanti, Kotokoli, Tem und Krobo kennen und erkunden Regionen, deren Identität sich aus Jahrhunderten kulturellen Austauschs formte.

Zwischen Bergen, Savannen, Regenwäldern und Küstenlandschaften entdecken wir UNESCO‑Welterbestätten, traditionelle Rituale, farbenfrohe Märkte und Orte, die bedeutende Kapitel der Vergangenheit erzählen – darunter auch die Geschichte der transatlantischen Versklavung. Gleichzeitig begegnen wir moderner Kunst, zeitgenössischem Stadtleben und Ausdrucksformen wie Adinkra‑ und Kente‑Textilien, Krobo‑Perlen oder den berühmten Fantasy Coffins von Accra.

Diese Reise verbindet Natur, Kultur, Handwerk und Geschichte zu einem tiefgehenden, respektvollen und authentischen Erlebnis in Westafrika.

Erfahren Sie mehr über die Länder: Ghana, Togo oder Benin

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft in Togo

Boote im Hafen von Lomé

„Miawoe zɔ“ – Willkommen in Togo. Bei Ihrer Ankunft werden Sie von uns herzlich am Flughafen begrüßt und im Anschluss zu Ihrer Unterkunft gefahren. Den Rest des Tages können Sie sich hier von Ihrer Anreise erholen und sich auf das bevorstehende Abenteuer vorbereiten.

Übernachtung: Hotel Onomo (-/-/-)

Tag 2: „Lomé la Belle“

Strand bei Lomé in Togo

Lomé ist die einzige afrikanische Hauptstadt, die nacheinander von Deutschen, Briten und Franzosen kolonisiert wurde. Diese Geschichte prägt bis heute ihr Stadtbild, ihre Architektur und ihre kosmopolitische Identität. Die Bevölkerung ist vielfältig, darunter auch Nachfahren afro‑brasilianischer Familien, was der Stadt einen besonderen kulturellen Charakter verleiht.

Wir besuchen den Zentralmarkt, bekannt für die legendären „Nana Benz“, die den Handel mit hochwertigen Pagne‑Stoffen in Westafrika prägen. Danach erkunden wir das historische Verwaltungsviertel mit seinen kolonialen Gebäuden. Auf dem größten Fetischmarkt der Region erhalten wir einen Einblick in spirituelle Praktiken und rituelle Gegenstände.

Lomé gilt zudem als wichtiger Ort für traditionelle Kunst, Kunsthandwerk und zeitgenössische Positionen. Wir besuchen eine Galerie und treffen einen jungen Künstler, der seine Techniken und seine Vision vorstellt.

Am Nachmittag fahren wir weiter zu einem charmanten Hotel am Ufer des Togo-Sees, unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.

Übernachtung: Hôtel Le Lac Paradis (F/M/A)

Tag 3: Im Bann des Voodoos

Frau in Trance bei einer Voodoo-Zeremonie

Der heutige Tag ist der Entdeckung des Voodoo gewidmet, der vorherrschenden Religion in Süd‑Togo, Benin und im Südosten Ghanas. In einem abgelegenen Dorf besuchen wir einen Schrein, an dem täglich Rituale praktiziert werden. Tausende kleine Holzstäbchen, in die Fetische gesteckt, stehen für Bitten nach guter Ernte, glücklicher Ehe, leichter Geburt oder Schutz. Erfüllte Wünsche werden mit versprochenen Opfergaben erwidert, deren Spuren den Ort prägen.

Weiterfahrt nach Aného, der ersten Hauptstadt Togos, wo wir zu Mittag essen. Anschließend erkunden wir die Stadt per Boot zwischen See und Lagune. In Glidji, dem heiligsten Dorf Süd‑Togos, besuchen wir Schreine und begegnen weiß gekleideten Priesterinnen mit alten Glasperlen.

Zum Abschluss erleben wir in einer abgelegenen Siedlung eine Voodoo‑Zeremonie, bei der Trommeln und Gesänge die Geister rufen. Rückkehr in unser komfortables Hotel am Togo-See.

Übernachtung: Hôtel Le Lac Paradis (F/M/A)

Tag 4: Die „brasilianische“ Stadt

Pforte ohne Wiederkehr in Ouidah

Wir überqueren die Grenze nach Benin und erreichen ein kleines Dorf, in dem wir die Zangbeto‑Tänze der Fon‑Kultur erleben. Die hohen, strohbedeckten Masken gelten als Schutzgeister des Dorfes; ihr Wirbeln steht für Reinigung und Sicherheit. Anschließend fahren wir weiter nach Ouidah, das im 18. Jahrhundert vom Königreich Dahomey erobert wurde und zu einem wichtigen Zentrum der transatlantischen Versklavung wurde.

Heute prägen afro‑brasilianische Architektur und eine synkretische religiöse Kultur das Stadtbild. Wir besuchen den Python‑Tempel, dessen Dangbé‑Kult seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert ist, und sehen die katholische Kathedrale gegenüber – ein Sinnbild des kulturellen Miteinanders.

Zum Abschluss folgen wir der historischen „Sklavenstraße“ bis zum Meer und stehen am „Door of No Return“, dem Ort, an dem Menschen einst gewaltsam das afrikanische Festland verlassen mussten.

Übernachtung: Hotel Casa del Papa (F/M/A)

Tag 5: Auf Stelzen

Das Stelzendorf Ganvié

Wir überqueren den Nokwe-See mit einem Motorboot und erreichen Ganvié, das größte Stelzendorf Westafrikas. Die rund 25.000 Tofinou leben in Holzhäusern auf Pfählen und sind traditionell in der Fischerei verankert. Das Leben spielt sich in schmalen Einbäumen ab, die mit farbigen Paddeln bewegt werden. Männer fischen, Frauen handeln auf dem schwimmenden Markt, und Kinder lernen schon früh, die Kanus sicher zu steuern, um sich im Dorf selbstständig zu bewegen. Trotz der langen Besiedlung hat Ganvié seine Umwelt und kulturellen Praktiken bewahrt.

Zurück an Land fahren wir nach Abomey. Am Stadtrand besuchen wir neu entdeckte Höhlen, die wahrscheinlich während früher regionaler Konflikte zwischen Abomey und benachbarten Königreichen heimlich angelegt wurden. Je nach Öffnung besichtigen wir anschließend das Museum von Abomey oder treffen traditionelle Schmiede der Region.

Übernachtung: Hotel Sun City (F/M/A)

Tag 6: Die Macht der Masken

Beim Gèlèdé‑Maskentanz der Yoruba

Wir brechen früh auf und erreichen eine Siedlung, in der Yoruba‑ und Fon‑Gemeinschaften leben. Dort erleben wir die Gèlèdé‑Maskentänze, ein wichtiges Yoruba‑Ritual zu Ehren von Mutter Erde. Die farbig bemalten Masken erzählen mit humorvollen und lehrreichen Bewegungen Geschichten über Gemeinschaft, Verantwortung und Fruchtbarkeit.

Unsere Weiterfahrt führt durch eine Landschaft mit Felskuppen und weiten Ebenen zu einem Fulani‑Lager. Die Fulani (Peul) sind traditionell in der Viehwirtschaft tätig. Männer ziehen mit den Herden umher, während Frauen den Alltag im Camp organisieren und Milchprodukte herstellen. Die enge Verbindung zur Natur prägt ihre Mobilität und Lebensweise seit Jahrhunderten.

Am späten Nachmittag erleben wir eine Egun‑Zeremonie. Die kunstvoll gekleideten Maskenträger ziehen durch das Dorf und verkörpern nach lokaler Vorstellung die Ahnen. Ihre kraftvollen Bewegungen vermitteln Respekt, spirituelle Tiefe und einen intensiven Einblick in die religiösen Traditionen dieser Region.

Übernachtung: Hotel Jeco (F/M/A)

Tag 7: Zur Audienz beim König der Anii

Wir fahren weiter nach Norden und machen zunächst einen kurzen Halt am Dankoli‑Schrein bei Savalou, einem wichtigen spirituellen Ort der Region. Anschließend setzen wir unsere Reise fort zu einer seltenen kulturellen Begegnung: der Audienz bei Seiner Majestät Atchiba II. Er empfängt uns im runden Versammlungshaus, dem Ratssaal der Ältesten. Auf dem Thron sitzend und von Würdenträgern in traditioneller Kleidung umgeben, regiert er das Volk der Anii, das in der Grenzregion zwischen Benin und Togo lebt.

Nach der Begrüßungszeremonie haben wir die Gelegenheit, dem König und den Ältesten Fragen zu stellen – zu den aktuellen Strukturen, den Ursprüngen der Anii und ihrer historischen Entwicklung. Danach führt uns die Strecke durch eine hügelige Landschaft bis zur togolesischen Grenze bei Soudou und weiter nach Kara, der kulturellen Hauptstadt Nordtogos, wo wir zwei Nächte bleiben.

Übernachtung: Hotel Kara (F/M/A)

Tag 8: Im Tal der Tamberma

Lehmbauten in Tamberma

Eine Piste führt uns in die abgelegenen Täler der Tamberma, die sich seit Jahrhunderten in die Atakora‑Region zurückgezogen haben. Ihre festungsartigen Lehmbauten boten Schutz vor den historischen Bedrohungen durch Sklavenhändler aus den nördlichen Savannen. Anthropologen sehen kulturelle Parallelen zu den Dogon in Mali, insbesondere die starke Bindung an animistische Traditionen.

Vor den Häusern stehen große, schützende Heiligtümer, und die mehrstöckigen Lehmbauten gehören zu den eindrucksvollsten Beispielen traditioneller Architektur Westafrikas. Selbst Le Corbusier würdigte ihre Form als „skulpturale Architektur“. Die Gebäude entstehen Schicht für Schicht in reiner Handarbeit, ein Prozess, der handwerkliche Präzision und ästhetische Harmonie verbindet.

Mit Zustimmung der Bewohner betreten wir einige dieser Häuser. In der Grenzregion tragen die Gemeinschaften Namen wie Tamberma, Betammaribe oder Somba. Die Tamberma‑Dörfer Togos stehen seit 1998 wegen ihrer heiligen Baobabs, Schreine und Landschaften unter UNESCO‑Schutz. Rückfahrt nach Kara.

Übernachtung: Hotel Kara (F/M/A)

Tag 9: Von den Hügeln zu den Feuertänzen

Mann beim Feuertanz in Sokodé

Früh am Morgen besteht die Möglichkeit zu einem Frühstück in der Savanne, bei dem zwei junge Elefanten aus einem nahegelegenen Schutzgebiet erscheinen können. Die Tiere wurden als Kälber vor Wilderern gerettet und leben heute frei in der Umgebung.

Anschließend fahren wir durch die Berge zu den Kabye. Ihre traditionellen „Soukala“ bestehen aus verbundenen Lehmhütten, in denen Großfamilien leben. In den Bergdörfern formen die Frauen Keramik ohne Töpferscheibe, während die Männer Eisen mit schweren Steinen bearbeiten – eine Technik, die an frühe Methoden der Eisenverarbeitung erinnert.

Weiterfahrt nach Sokodé, dem kulturellen Zentrum der Kotokoli und Tem. Am Abend erleben wir in einem Tem‑Dorf eine Feuertanz‑Zeremonie. Rund um das Feuer bewegen sich die Tänzer im Rhythmus der Trommeln und zeigen eine beeindruckende Form ritueller Körperbeherrschung, die tief in den Traditionen Nord‑Togos verankert ist.

Übernachtung: Hotel Lamirel (F/M/A)

Tag 10: Reiterfest und Regenwald

Regenwald bei Kpalimé

Wir verlassen Sokodé und fahren zu den Kotokoli, die ihre historische Reitertradition bis heute pflegen. Bei einer Vorführung erleben wir die „Fantasia“, ein überliefertes Reitritual, das von nordafrikanischen Einflüssen geprägt ist. Die kunstvoll geschmückten Pferde und die präzise Reitkunst der Kotokoli vermitteln einen lebendigen Eindruck dieser kulturellen Praxis.

Weiter südlich halten wir in Atakpamé, einer auf mehreren Hügeln erbauten Stadt, in der Produkte aus den umliegenden Waldgebieten gehandelt werden. Hier weben Handwerker auf schmalen Webstühlen farbenprächtige Kente‑Stoffe, die regional eine lange Tradition haben.

Unser Tagesziel ist die Region um Kpalimé, ein Zentrum des Kakao‑ und Kaffeehandels. Bei einem Spaziergang durch die grünen Hügel rund um die Stadt besuchen wir Dörfer und kleine Farmen. Unter der Führung eines lokalen Experten lernen wir Pflanzen kennen, die in der traditionellen westafrikanischen Heilkunst verwendet werden.

Übernachtung: Jess Hotel Kpalimé (F/M/A)

Tag 11 Perlen über Perlen

Gold- und Perlenschmuck der Krobo

Wir verlassen Togo an der Grenze bei Kpadape und reisen nach Ghana ein. Von hier aus geht es weiter durch die üppige Volta‑Region zum Gebiet der Krobo, das für seine Glasperlenkunst bekannt ist. In einer traditionellen Handwerksgemeinschaft erleben wir den gesamten Herstellungsprozess: Altglas wird zu feinem Pulver zermahlen, in handgeformte Tonformen gefüllt, dekoriert und anschließend gebrannt. Jede Perle entsteht in präziser Handarbeit und trägt ein eigenes Muster. Unter Anleitung der Kunsthandwerker gestalten wir sogar unsere eigene Perle – ein besonderer Einblick in ein jahrhundertealtes Wissen.

Auf einer eindrucksvollen Strecke zwischen tropischem Wald, Bergen und sanften Hügeln erreichen wir schließlich Koforidua. Die farbenfrohe Stadt gilt als kulturelles Zentrum der Krobo-Region und ist heute ein lebendiger Marktort für lokale Produkte und kunstvoll gefertigte Perlen.

Übernachtung: Capital View Hotel (F/M/A)

Tag 12: Die Kultur der Ashanti

Traditionelle Ashanti Beerdigung

Wir fahren nach Kumasi, der historischen und spirituellen Hauptstadt des Ashanti‑Königreichs. Die Stadt ist bis heute das Zentrum des Asantehene, dessen Rolle die kulturelle Identität der Ashanti stark prägt. Mit fast vier Millionen Einwohnern ist Kumasi eine lebendige Metropole. Auf dem weitläufigen Zentralmarkt entdecken wir typisches Ashanti‑Handwerk wie Lederarbeiten, Keramik, Perlen und farbenprächtige Kente‑Stoffe.

Zum Mittagessen kehren wir in ein Restaurant der Jofel‑Kette ein, die seit vielen Jahren für lokale und westliche Küche bekannt ist. Am Nachmittag nehmen wir – wenn möglich – an einer traditionellen Ashanti‑Beerdigung teil. Diese Zeremonien sind festliche Anlässe, bei denen der Verstorbene in das Ahnenreich übergeht. Angehörige und Besucher kommen zusammen, begleitet von Trommeln, Gesang und symbolischen Tänzen.

Der restliche Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung, um Kumasi auf eigene Faust zu entdecken.

Übernachtung: Miklin Hotel (F/M/A)

Tag 13: Schätze des goldenen Königreichs

Traditioneller Umzug beim Akwasidae Festival

Am Morgen setzen wir unsere Erkundung Kumasis fort, der historischen Hauptstadt des Ashanti‑Königreichs. Wir besuchen das Ashanti Cultural Centre, dessen Ausstellung traditionelle Artefakte in einer nachgebildeten Ashanti‑Architektur zeigt. Anschließend besichtigen wir das Royal Palace Museum, das eine besondere Sammlung von goldenen Insignien und Schmuckstücken der Ashanti‑Höfe bewahrt.

Am Nachmittag fahren wir zu Handwerksdörfern in der Umgebung, in denen Adinkra‑Stoffe per Hand bedruckt und kunstvolle Schnitzereien gefertigt werden. Wenn das Datum es zulässt, wird das Programm angepasst, um an einem Akwasidae Festival teilzunehmen – einer wichtigen Zeremonie im Zyklus der Ashanti‑Kultur.

Später fahren wir weiter nach Obuasi. Die Strecke führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, bevor wir unser Tagesziel im Süden erreichen.

Übernachtung: Hotel Mawuli (F/M/A)

Tag 14: Kakum und Elmina

Historische Kanonen im Fort von Cape Coast

Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt erreichen wir den Kakum Nationalpark, der im Herzen des Regenwaldes liegt. Der berühmte Canopy Walkway – einer der längsten und höchsten Hängebrückenpfade Afrikas – führt in über 35 Metern Höhe durch die Baumwipfel und eröffnet einen eindrucksvollen Blick auf das grüne Dach des Waldes.

Anschließend fahren wir zur Küste Ghanas, die in der Kolonialzeit unter dem Namen „Goldküste“ bezeichnet wurde – ein Begriff, der die europäische Ausbeutung der Region widerspiegelt. Mehr als 50 alte Forts und Festungen erinnern bis heute an Gold‑ und Elfenbeinausfuhr und an die transatlantische Versklavung, eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte.

In Elmina besuchen wir das Elmina Castle (São Jorge da Mina), 1482 von den Portugiesen erbaut und heute UNESCO‑Welterbe. Gegenüber liegt ein lebendiger Fischerhafen mit hunderten bunt bemalten Kanus. Zum Abschluss fahren wir mit einem Boot hinaus, um Hafen und Küstenlinie aus neuer Perspektive zu erleben.

Übernachtung: Golden Hill Parker (F/M/A)

Tag 15: Heimreise ab Accra

Strand mit Fischerbooten in Accra

Am Morgen besuchen wir in Elmina die farbenfrohen Posuban‑Schreine der Asafo‑Kompanien. Die Asafo entstanden einst als militärische Gruppen der Fante, erfüllen heute jedoch vor allem zeremonielle und kulturelle Aufgaben. An den Posuban‑Schreinen werden weiterhin rituelle Libationen dargebracht, die ihre Bedeutung im sozialen Leben der Gemeinschaft widerspiegeln.

Anschließend fahren wir nach Accra. Die Hauptstadt Ghanas verbindet moderne Architektur mit historischen Vierteln und hat sich ihre eigene kulturelle Identität bewahrt. In James Town, einem traditionsreichen Küstenviertel der Ga, erleben wir das alltägliche Leben einer Gemeinschaft, deren soziale Strukturen sich deutlich von denen des Geschäftsviertels nur wenige Straßen weiter unterscheiden.

Wir besuchen das renovierte National Museum und eine Werkstatt für die berühmten „Fantasy Coffins“. Diese handgefertigten Särge gelten heute als bedeutende Positionen zeitgenössischer Kunst aus Ghana.

Am Abend bringen wir sie dann rechtzeitig zum Flughafen. Wir verabschieden uns von Ihnen und wünschen Ihnen ‘Bon Voyage’ – eine gute Reise.

Tageszimmer bis 18:00 Uhr (F/-/-)

Ende der Reise

Preise

2026

SprachePreisEZZStatusAnmerkung
14.04. – 28.04.Englisch3.985,–662,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
07.07. – 21.07.Englisch3.835,–662,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
10.08. – 24.08.Englisch3.985,–662,–BestätigtSpezial: Yam Festival Reise anfragen
20.10. – 03.11.Englisch3.985,–662,–BestätigtSpezial: Millet-Festival Reise anfragen
10.11. – 25.11.Englisch3.985,–662,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
22.12. – 05.01.Englisch4.085,–662,–BestätigtSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen

2027

SprachePreisEZZStatusAnmerkung
02.02. – 16.02.Englisch3.985,–690,–BestätigtSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
16.03. – 30.03.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
20.07. – 03.08.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
10.08. – 24.08.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Yam Festival Reise anfragen
31.08. – 14.09.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
19.10. – 02.11.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Millet Festival Reise anfragen
23.11. – 07.12.Englisch3.985,–690,–VerfügbarSpezial: Akwasidae Festival Reise anfragen
28.12. – 11.01.Englisch4.085,–690,–VerfügbarSpezial: Egun Masks Festival (Benin) Reise anfragen
  • Bei dieser Reise handelt es sich um eine internationale Zubucherreise.
  • Es können weitere Gäste anderer europäischer Reiseveranstalter an der Reise teilnehmen.
  • Alle Preise verstehen sich in € pro Person ohne internationale Flüge.
  • Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen - maximal: 16 Personen.
  • Ungefähre Gruppengröße: 10 Personen.

Gruppen von 2 bis 5 Personen sind gegen einen Aufpreis möglich.

Dieser Reisepreis setzt sich wie folgt zusammen:

  • 78 %
    Lokale Wertschöpfung
  • 3 %
    Nachhaltigkeit
  • 18 %
    Akwaba Afrika
  • 1 %
    Sonstige Kosten

Lokale Wertschöpfung

Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises, der lokalen Partnern (Reiseleiter, Unterkünfte, etc.) und Communities direkt zu Gute kommt.

Nachhaltigkeit

Hier werden Aufwendungen zusammengefasst die sowohl den Naturschutz als auch sozialen Einrichtungen und Projekte betreffen. Dazu zählen unter anderem die CO2-Kompensationen, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.

Akwaba Afrika

Unter dem Punkt Akwaba Afrika ist der Rohertrag verzeichnet aus dem Löhne, Werbekosten, Büromiete und -bedarf, Steuern, Versicherungen, Weiterbildungen und weitere Dinge bezahlt werden, die in unseren hochwertigen Service und Beratung einfließen.

Sonstige Kosten

Sonstige Kosten enthalten alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Reise, die sich nicht in die anderen Punkte einbringen lassen. Zum Beispiel Dienstleistungen von Anbietern aus Drittstaaten, Buchungsabwicklungskosten, Reiseunterlagen und Versand.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

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    Dauer: 14 Tage
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Bildnachweis

Titelbild: Carlo Natali - Transafrica / Bild: Carlo Natali / Bild: Philip Nalangan / Quelle / CC BY 4.0 / Bild: Phil Kidd / Bild: Carlo Natali / Bild: Susan Carlslund / Bild: Romario COFFI / Quelle / CC BY-SA 4.0  Bild: Transafrica / Bild: Jeff Attaway / CC BY 2.0 / Bild: Hannes Forst / Bild: Carlo Natali / Bild: Hans Foerst / Bild: Transafrica / Bild: Rjruiziii CC BY-SA 3.0 

Reise anfragen Johannes Soeder
Persönliche Beratung
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