
Safarireise nach Botswana & Simbabwe - Auf den Spuren der Leoparden
18-tägige mobile Campingsafari
- Gruppenreise
9-tägige geführte Kultur- und Naturreise im Senegal
Senegal zeigt sich nicht auf den ersten Blick, sondern in vielen kleinen Momenten, die sich unterwegs entfalten. Die Route führt durch Landschaften, Küstenstädte und Inselwelten, in denen Geschichte, Gegenwart und kulturelle Kreativität eng miteinander verwoben sind. Zwischen den Dünen am Lac Rose, der Inselstadt Saint Louis, dem Vogelreichtum des UNESCO Djoudj Nationalparks und den Mangroven des Sine Saloum begegnen wir Menschen, deren Alltag, Musik und Perspektiven das Land prägen.
Auf der UNESCO Insel Gorée öffnet sich ein zentraler Erinnerungsort, während Dakar mit Museen, Märkten und kulturellen Räumen wie dem Phare des Mamelles die Dynamik des heutigen Senegal zeigt. Jede Etappe dieser Reise verbindet Natur, Stadtleben und kulturelle Ausdrucksformen zu einem vielschichtigen Gesamtbild.
So entsteht unterwegs ein feiner Klang aus Eindrücken und Begegnungen – ein Senegal, das sich lebendig, offen und nah anfühlt.

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Dakar begrüßen wir Sie herzlich und fahren gemeinsam zu Ihrer Unterkunft am Lac Rose. Da viele internationale Flüge am späten Nachmittag oder Abend landen und die Fahrt etwa eineinhalb Stunden dauert, bleibt nach dem Check-in vor allem Zeit, zur Ruhe zu kommen, den Ankunftstag entspannt ausklingen zu lassen und Kraft für die bevorstehenden Erlebnisse zu sammeln.
Hinweis: Der Reiseverlauf wurde so konzipiert, dass er idealerweise an einem Freitag beginnt, damit die Programmpunkte in Dakar und Saint‑Louis zeitlich optimal mit den kulturellen Angeboten vor Ort zusammenfallen.
Übernachtung: Chez Salim (-/-/-)

Am Morgen erkunden wir den Lac Rose aus nächster Nähe und erhalten Einblicke in die Salzgewinnung, die vielen Familien seit Generationen eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Die rosa Färbung des Sees und die salzreichen Becken vermitteln einen lebendigen Eindruck der Region, die zu den prägenden Landschaften im Norden Senegals gehört. Anschließend fahren wir weiter in Richtung Saint-Louis und halten unterwegs an ausgewählten Orten, um lokale Märkte und Fischergemeinden zu besuchen. Diese Begegnungen ermöglichen einen ersten Blick auf die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen entlang der Atlantikküste.
Am Nachmittag erreichen wir die historische Insel Saint-Louis. Die Architektur, das kulturelle Erbe und die künstlerische Energie der Stadt schaffen eine besondere Atmosphäre. Am Abend haben Sie Zeit, die Insel frei zu erkunden und die lebendige Kulturszene zu erleben, die Saint-Louis besonders an Wochenenden prägt.
Übernachtung: Hotel La Résidence (F/-/-)

Früh am Morgen fahren wir zum Djoudj-Nationalpark, einem wichtigen Feuchtgebiet im Norden Senegals und UNESCO-Welterbe. Das weit verzweigte Delta bietet Zugvögeln wie Pelikanen, Reihern und Kormoranen saisonalen Lebensraum. Während unserer Bootsfahrt erleben wir die Dynamik dieses Ökosystems und erhalten einen klaren Eindruck von seiner ökologischen Bedeutung für die Region um Saint-Louis.
Im Anschluss sind wir zum Mittagessen bei einer lokalen Familie eingeladen. Die gemeinsame Mahlzeit vermittelt einen persönlichen Zugang zu regionalen Kochtraditionen und Einblick in alltägliche Lebenswelten.
Am Nachmittag erkunden wir Saint-Louis per Pferdekutsche. Die Fahrt führt über die historische Insel und die nahegelegene Fischerinsel und zeigt Viertel, in denen handwerkliche Tätigkeiten, lebendiger Alltag und koloniale Architektur eine besondere Stadtsilhouette formen.
Übernachtung: Hotel Cap Saint-Louis (F/M/-)

Wir verlassen am Morgen Saint-Louis und fahren nach Louga, wo wir den lokalen Markt besuchen. Er vermittelt einen direkten Eindruck vom städtischen Alltag und von den Handelsstrukturen, die diese Region im Norden Senegals prägen. Danach geht es weiter nach Thiès zur Village Artisanal. In den Werkstätten sehen wir traditionelle und zeitgenössische Handwerkstechniken und erfahren mehr über ihre Bedeutung für die lokale Gemeinschaft.
Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Somone an die Petite Côte fort. Am Nachmittag bleibt Zeit, entspannt am Meer anzukommen und die Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen. Optional können wir unterwegs einen kurzen Halt im Bandia-Wildreservat einplanen, um auf einer kleinen Pirschfahrt Giraffen, Zebras oder Nashörner zu beobachten.
Übernachtung: Le Phenix Hôtel (F/-/-)

Am Morgen unternehmen wir eine Bootstour durch die Lagune von Somone, ein geschütztes Küstenökosystem, das von lokalen Initiativen gepflegt wird. Die ruhigen Wasserwege führen durch dichte Mangroven und bieten gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. Unterwegs begegnen wir traditionellen Formen der Fischerei, die in den Küsten- und Lagunengebieten eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen.
Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Süden fort und nähern uns dem Sine-Saloum. Kleine Stopps in Dörfern vermitteln Einblicke in regionale Lebensweisen und in den Alltag der Menschen entlang der Route.
Bei unserer Ankunft im Camp Faoye erleben wir einen Abend mit Musik und Tänzen der Serer. Alternativ lässt sich ein Pirogenausflug organisieren, bei dem wir flussabwärts durch die Mangroven fahren und den Sonnenuntergang inmitten der Natur genießen – inklusive Abendessen und Drinks an Bord.
Übernachtung: Camp Solidaire Faoye (F/-/A)

Am Morgen fahren wir mit dem Boot zur Insel Sakhor, die zum UNESCO‑Biosphärenreservat Sine-Saloum gehört. Dort erhalten wir Einblicke in das Inselleben, die sozialen Strukturen und die Art, wie die Gemeinschaft ihre Umgebung nutzt und pflegt. Die Begegnungen eröffnen einen unmittelbaren Zugang zum Alltag – respektvoll, offen und ohne Inszenierung.
Nach unserer Rückkehr setzen wir die Reise in Richtung Palmarin fort. Unterwegs besuchen wir das private Museum Mahicao, eine Initiative des Kunsthistorikers Reginald Groux. Die Sammlung zeigt kunsthandwerkliche Objekte aus verschiedenen Regionen des Kontinents und vermittelt einen facettenreichen Blick auf historische Ausdrucksformen. Optional können wir im Restaurant Miam Miam in den Jardins d’Aïda essen, das zum Museumskomplex gehört. Am Nachmittag erreichen wir Palmarin und genießen die frische Meeresbrise.
Übernachtung: King Baobab Lodge (F/-/A)

Am Morgen verlassen wir Palmarin und fahren nach Joal-Fadiouth. Zu Fuß überqueren wir die lange Holzbrücke zur Muschelinsel Fadiouth. Beim Spaziergang durch die Gassen erfahren wir, wie Christentum und Islam hier seit Generationen zusammenwirken und das Gemeinschaftsleben prägen. Eine zweite Brücke führt uns zum Friedhof, der die vielfältige Geschichte dieser Region sichtbar macht.
Anschließend setzen wir unsere Reise nach Dakar fort und besuchen am Nachmittag Loman Art, einen Ort für zeitgenössische Kunst in der Hauptstadt. Die Galerie wurde von der australischen Künstlerin Loman Pawlitschek gegründet, deren Arbeiten Malerei, Metallskulpturen und recycelte Materialien verbinden und vom urbanen Alltag Dakars inspiriert sind. Neben ihren Werken präsentiert das Loman Art House regelmäßig Positionen senegalesischer und afrikanischer Kunstschaffender. Auf der Terrasse lässt sich der Besuch mit einem Getränk entspannt ausklingen.
Übernachtung: Lodge des Almadies (F/-/-)

Heute erkunden wir Dakar und beginnen am African Renaissance Monument, dessen Architektur Fragen von Geschichte, Identität und Zukunftsentwürfen aus senegalesischer Perspektive aufgreift. Anschließend besuchen wir die große Moschee Massalikoul Djinan, die zur gleichen Mouriden‑Bruderschaft gehört wie die Moschee von Touba und als eines der bedeutendsten religiösen Bauwerke des Landes gilt.
Danach setzen wir zur Insel Gorée über, die als UNESCO‑Welterbe ein zentraler Erinnerungsort der transatlantischen Versklavung ist. In der Maison des Esclaves erfahren wir mehr über diese Geschichte und ihre Bedeutung für die Erinnerungskultur in Senegal.
Am Abend fahren wir zum Phare des Mamelles, dem historischen Leuchtturm mit Restaurant und kulturellen Veranstaltungen. Hier genießen wir den Ausblick über Dakar; freitags und samstags treten Live‑Bands auf, anschließend legt ein DJ auf. Ihr Reiseleiter begleitet Sie bis zur Rückfahrt zum Hotel gegen 1:00 Uhr.
Übernachtung: Lodge des Almadies (F/-/-)

Zum Abschluss unserer Reise fahren wir ins Zentrum Dakars und erkunden das Plateau‑Viertel, das politische und wirtschaftliche Herz der Stadt. Dort besuchen wir das Musée des Civilisations Noires, dessen Ausstellungen die Vielfalt afrikanischer Kulturen, Philosophien und wissenschaftlicher Entwicklungen sichtbar machen. Die Präsentationen eröffnen einen differenzierten Blick auf historische und zeitgenössische Perspektiven des Kontinents.
Bei einem Rundgang über den Marché Kermel erleben wir das urbane Alltagsleben und die Bedeutung offener Märkte für die Versorgung der Stadt. Optional kann ein Mittagessen im Restaurant Le Lagon organisiert werden. Es gilt als Ikone Dakars, steht auf dem ältesten Kai der Stadt und ist so gebaut, dass man buchstäblich über dem Meer speist.
Anschließend können Sie Ihr Zimmer im Hotel bis 18:00 Uhr weiter nutzen, um sich zu erholen oder frisch zu machen, bevor wir gemeinsam zum Flughafen fahren. Dort verabschieden wir uns persönlich von Ihnen. Ba benene yonn – bis zum nächsten Mal.
Ende der Reise (F/-/-)
| Saison | 1 Person | 2 Personen | 3 Personen | 4 Personen | EZZ |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.-31.10. | 3.650,- | 2.300,- | 2.100,- | 1.950,- | 350,- |
Die Lokale Wertschöpfung ist jener Anteil des Reisepreises, der lokalen Partnern (Reiseleiter, Unterkünfte, etc.) und Communities direkt zu Gute kommt.
Hier werden Aufwendungen zusammengefasst die sowohl den Naturschutz als auch sozialen Einrichtungen und Projekte betreffen. Dazu zählen unter anderem die CO2-Kompensationen, Nationalpark- und Konzessionsgebühren sowie die direkte Unterstützung lokaler Vereine und Projekte im Zielgebiet.
Unter dem Punkt Akwaba Afrika ist der Rohertrag verzeichnet aus dem Löhne, Werbekosten, Büromiete und -bedarf, Steuern, Versicherungen, Weiterbildungen und weitere Dinge bezahlt werden, die in unseren hochwertigen Service und Beratung einfließen.
Sonstige Kosten enthalten alle Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Reise, die sich nicht in die anderen Punkte einbringen lassen. Zum Beispiel Dienstleistungen von Anbietern aus Drittstaaten, Buchungsabwicklungskosten, Reiseunterlagen und Versand.
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

18-tägige mobile Campingsafari

7-tägige Trekkingreise mit Übernachtung in Berghütten

14-tägige Selbstfahrerreise nach Kenia

18-tägige Selbstfahrerreise nach Namibia, Botswana und Simbabwe mit Übernachtungen in gehobenen und Mittelklasselodges

12-tägige Safarireise nach Botswana & Simbabwe

13-tägige Fly-In-Safarireise mit Übernachtungen in Premiumlodges
Titelbild: Famtrip Estuardo Higueros | BildT1: John Crane CC BY 4.0 | BildT2: Famtrip Estuardo Higueros | BildT3: Stig Nygaard CC BY 4.0 | BildT4: Famtrip Estuardo Higueros | BildT5: Julienlerêveur CC BY-SA 4.0 | BildT6: Famtrip Estuardo Higueros | BildT7: Famtrip Estuardo Higueros | BildT8: Famtrip Estuardo Higueros | BildT9: Famtrip Estuardo Higueros