
Baraza Resort & Spa
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Vor der Küste Tansanias liegt Sansibar, eine tropische Inselgruppe im Indischen Ozean. Mit weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und einer bewegten Geschichte bietet sie ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub.
Im Zentrum der Inselkultur steht Stone Town, die historische Altstadt von Sansibar-Stadt. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und vereint arabische, afrikanische und europäische Einflüsse. Enge Gassen, kunstvoll verzierte Holztüren, lebendige Märkte und historische Gebäude wie das „House of Wonders“ oder das Sklavenmuseum machen einen Rundgang durch die Altstadt besonders lohnenswert.
Auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Der Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark beherbergt die seltenen Roten Colobus-Affen und bietet geführte Wanderungen durch Mangroven- und Regenwälder. Die Tier- und Pflanzenwelt ist vielfältig und ein Paradies für Beobachter und Fotografen.
Unter Wasser zeigt sich Sansibar von seiner spektakulärsten Seite. Das geschützte Mnemba-Atoll ist ein beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln – mit Meeresschildkröten, Delfinen und farbenfrohen Korallenriffen. Auch die Tauchplätze rund um Pemba Island sind für ihre Artenvielfalt bekannt.
Ein besonderes Erlebnis sind die Spice Tours über die Insel. Hier lernen Besucher, wie Gewürze wie Nelken, Zimt, Vanille oder Kardamom angebaut und verarbeitet werden. Die Touren geben zudem Einblicke in das alltägliche Leben auf der Insel.
14-tägige Erholungsreise mit Übernachtungen in gehobenen Lodges
13-tägige Safarireise mit Übernachtungen in Mittelklasselodges
14-tägige Fly-In-Safari mit Übernachtungen in gehobenen Lodges
14-tägige Selbstfahrerreise mit Übernachtungen in Mittelklasse-Lodges
Sansibar – Insel voller Vielfalt, Geschichte und Natur
Vor der Ostküste Tansanias liegt die Inselgruppe Sansibar, bestehend aus der Hauptinsel Unguja, der kleineren Insel Pemba und mehreren kleinen Eilanden im Indischen Ozean. Die Inselgruppe gehört zu Tansania, genießt jedoch weitgehende Autonomie. Sansibar ist bekannt für seine weißen Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, eine vielfältige Kultur und eine bewegte Geschichte. Die Mischung aus arabischen, afrikanischen, indischen und europäischen Einflüssen macht Sansibar zu einem einzigartigen Reiseziel für Erholungssuchende, Naturfreunde und Kulturliebhaber.
Stone Town – UNESCO-Welterbe und kulturelles Zentrum
Stone Town, die historische Altstadt von Sansibar-Stadt, zählt seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre verwinkelten Gassen, lebhaften Märkte und imposanten Holztüren zeugen von einer reichen Geschichte. Die Architektur ist geprägt durch den Einfluss arabischer, persischer, indischer und europäischer Händler, die hier über Jahrhunderte ihre Spuren hinterließen. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen das Arabische Fort, das „House of Wonders“, das Freddie-Mercury-Haus sowie das eindrucksvolle Sklavenmuseum. Stone Town ist nicht nur ein Freilichtmuseum, sondern auch ein lebendiger Ort, an dem Tradition und Alltag eng miteinander verwoben sind.
Spice Island – Gewürze und landwirtschaftliche Tradition
Sansibar ist weltweit als „Gewürzinsel“ bekannt. Der Anbau von Nelken, Zimt, Vanille, Kardamom, Muskat und Pfeffer hat hier eine lange Tradition. Besonders im 19. Jahrhundert war Sansibar ein Zentrum des internationalen Gewürzhandels. Auf sogenannten Spice Tours erleben Besucher die Herkunft dieser exotischen Aromen hautnah. Neben informativen Einblicken in Anbau, Ernte und Verarbeitung der Gewürze, bieten die Touren auch Begegnungen mit lokalen Bauern und einen Blick auf das Leben abseits der Küste. Meist endet die Tour mit einem traditionellen Essen, bei dem die gezeigten Gewürze ihren aromatischen Auftritt haben.
Natur und Biodiversität auf Sansibar
Obwohl Sansibar vor allem für Strände bekannt ist, verfügt die Insel über eine überraschend vielfältige Natur. Der Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark im Süden von Unguja ist der einzige Nationalpark der Insel. Er schützt einen der letzten verbliebenen tropischen Küstenwälder Ostafrikas und beherbergt die seltenen Roten Colobus-Affen, die nur auf Sansibar vorkommen. Neben den Affen leben hier auch zahlreiche Vogelarten, Buschbabys, Mangusten und Schmetterlinge. Ein gut ausgebautes Wegenetz und Holzstege führen durch Mangrovenwälder und ermöglichen Besuchern spannende Einblicke in das sensible Ökosystem, das auch als Kinderstube für viele Meeresarten dient.
Unterwasserwelt und Meereserlebnisse
Sansibar ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Vor allem das Mnemba-Atoll vor der Nordostküste gilt als eines der besten Tauchgebiete Ostafrikas. Das Atoll ist ein geschütztes Meeresgebiet mit farbenfrohen Korallenriffen, Schwärmen tropischer Fische, Schildkröten, Delfinen und mit etwas Glück auch Walhaien. Schnorchelausflüge werden von vielen Orten der Ost- und Nordküste angeboten. Für geübte Taucher bietet die Region um Pemba Island anspruchsvollere Bedingungen mit stärkeren Strömungen, aber auch besonders lebendigen Riffen. Alternativ lassen sich die Küstengewässer auf einer Kajaktour oder bei einem Ausflug im Glasbodenboot erkunden.
Aktivitäten an Land und auf dem Wasser
Neben klassischen Badeurlauben bietet Sansibar zahlreiche Möglichkeiten zur aktiven Erkundung. Die Ostküste, besonders um Paje und Jambiani, ist ein beliebter Ort zum Kitesurfen – mit konstanten Winden und idealen Bedingungen. Auch Kajaktouren durch die Mangrovenwälder, Fahrradausflüge entlang der Küste und Wanderungen durch kleine Dörfer oder Gewürzgärten sind möglich. Besonders beliebt sind Ausflüge mit einer traditionellen Dhow, einem Holzsegelboot, das bei Sonnenuntergang eine malerische Kulisse bietet. Für Reisende, die tiefer in die Kultur eintauchen möchten, werden Kochkurse, Yoga-Retreats und Wellness-Angebote mit lokalen Gewürzölen angeboten.
Strände und Erholung
Die Strände Sansibars gehören zu den schönsten des Kontinents. Feiner, heller Sand trifft auf türkisfarbenes Wasser und Palmen – eine tropische Idylle. An der Ostküste – etwa bei Matemwe, Bwejuu oder Jambiani – geht es ruhig zu. Das Meer ist hier bei Ebbe teils weit zurückgezogen, was ausgedehnte Spaziergänge bei Sonnenaufgang oder -untergang besonders reizvoll macht. Die Nordküste bei Nungwi und Kendwa bietet dagegen Badespaß bei jeder Tageszeit, da hier der Tidenhub geringer ist. Die Atmosphäre ist lebhafter, mit mehr Restaurants, Bars und Freizeitangeboten. Wer es abgeschiedener mag, findet an der Westküste bei Mangapwani oder im Süden bei Kizimkazi kleine, oft kaum besuchte Buchten.
Klima und beste Reisezeit
Sansibar liegt in einer tropischen Klimazone und ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar. Die angenehmste Reisezeit ist während der Trockenzeiten von Juni bis Oktober sowie von Mitte Dezember bis Februar. In diesen Monaten herrschen beständiges Wetter, wenig Regen und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Die große Regenzeit von März bis Mai bringt kräftige, oft tägliche Niederschläge mit sich, während die kleinere Regenzeit im November meist nur kurze Schauer verursacht. Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über rund 27 Grad, was optimale Bedingungen für Schwimmen und Wassersport bietet.
Anreise nach Sansibar
Die Insel ist gut erreichbar. Der internationale Flughafen in Sansibar-Stadt wird von zahlreichen Fluggesellschaften direkt oder über Drehkreuze wie Nairobi, Doha, Istanbul oder Addis Abeba angeflogen. Wer bereits auf dem tansanischen Festland unterwegs ist, kann Sansibar bequem per Inlandsflug von Arusha, Kilimanjaro oder Dar es Salaam erreichen. Alternativ steht eine regelmäßig verkehrende Fähre zwischen Dar es Salaam und Sansibar-Stadt zur Verfügung. Die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden. Auf der Insel bewegen sich Reisende meist per Taxi, Hoteltransfer oder mit privaten Fahrern fort. Für Abenteuerlustige bieten lokale Dalla-Dallas – einfache Kleinbusse – authentische, wenn auch weniger komfortable Mitfahrgelegenheiten.
Kombination mit Safari
Viele Reisende verbinden ihren Aufenthalt auf Sansibar mit einer Safari auf dem tansanischen Festland. Die Nationalparks im Norden, etwa Serengeti, Ngorongoro-Krater, Tarangire oder Lake Manyara, lassen sich per Inlandsflug gut mit der Insel kombinieren. Auch eine Safari im Süden – etwa im Nyerere-Nationalpark (ehemals Selous) – ist möglich. Diese Kombination aus Naturabenteuer und Tropenentspannung macht eine Tansania-Reise besonders abwechslungsreich und eindrucksvoll.
Akwaba Afrika – Ihr Spezialist für Reisen nach Sansibar
Akwaba Afrika ist spezialisiert auf maßgeschneiderte und verantwortungsvolle Reisen nach Ostafrika. Unsere Sansibar-Reisen werden individuell geplant – ob als reiner Badeurlaub, als kulturelle Entdeckungstour oder in Kombination mit einer Safari auf dem Festland. Wir arbeiten mit sorgfältig ausgewählten, nachhaltigen Unterkünften – von kleinen Boutique-Hotels in Stone Town bis zu exklusiven Strandresorts und charmanten Öko-Lodges. Bei Akwaba Afrika stehen persönliche Beratung, langjährige Erfahrung und tiefes regionales Wissen im Mittelpunkt. Wir sorgen dafür, dass Ihre Reise nach Sansibar nicht nur entspannt, sondern auch authentisch, bereichernd und unvergesslich wird.